Bergmüller: „Die CSU spricht seit Jahren von Bürokratieabbau – passiert ist nichts."

AfD-Frühschoppen mit Stefan Protschka, MdB

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Stefan Protschka, MdB sowie AfD-Landtagskandidat Andreas Winhart

Bad Feilnbach - Der AfD Kreisverband lud am Sonntag 18. März 2018 zu einem politischen Frühschoppen in das Gasthaus Weingast in Kematen ein. Hauptreferent des Frühschoppen war der niederbayerische Bundestagsabgeordnete der AfD Stefan Protschka.

Der Landtagskandidat Andreas Winhart konnte zahlreiche Gäste begrüßen, welche sich zu Weißwürsten und Blasmusik von „De kloane Musi“ in Kematen eingefunden hatten. Vor der Rede Protschkas stellten sich die beiden Kandidaten für den Bezirkstag Andreas Kohlberger (Stimmkreis Rosenheim Ost) sowie für den Landtag Andreas Winhart (ebenfalls stimmkreis Rosenheim Rosenheim Ost) vor. Andreas Winhart ging bei seinen Ausführungen vor allem auf die Sicherheitspolitik und die aktuellen Fälle in der Region ein. Ferner kritisierte er den Verkauf der bayerischen Wohnungsbaugesellschaft GBW Gruppe 2013 unter Markus Söder und die Heuchlerei der CSU jetzt wieder eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft schaffen zu wollen. Des Weitere ging Andreas Winhart auf die Tourismuspolitik in der Region ein und forderte mehr nahhaltige und naturschonenden Einrichtungen. Besonderen Applaus erhielt Andreas Winhart bei seiner Forderung nach einer härteren Gangart in der Asylpolitik. „ Es gibt drei ‚A‘ für erfolgreiche Asylpolitik: AfD wählen, Ausweisen und Abschieben!“, so Winhart wörtlich, der damit die Position der AfD nochmals klarstellte, dass kriminelle Migranten und Bewerber mit Sozialbetrugsabsichten umgehend von deutschen Behörden auszuweisen sind.

Der Bundestagsabgeordnete Stefan Protschka war der Hauptredners des politischen Frühschoppens des AfD Kreisverbandes Rosenheim. Der niederbayerische Bundestagsabgeordnete sprach über seine Erfahrungen im politischen Berlin. Protschkas Ausführungen waren sehr bildhaft und waren für das Publikum sehr unterhaltsam gestaltet. Dabei begann Protschka schon sehr persönlich mit dem Tag, als er das erste Mal in Berlin Mitte als frischgewählter Abgeordneter auf der Straße stand und kaum mehr Deutschstämmige auf den Straßen fand, genauso wie ein Taxifahrt, bei der er durch ein Berliner Viertel fuhr und keine deutschen Werbeschilder an den Geschäften waren sondern nur Schilder in arabischer Schrift. „Da leben wir in Ober- und Niederbayern noch im gelobten Land“, so Protschka wörtlich. Aber er wurde auch politisch, nannte den „Bundesinnen- und Heimatmuseumsminister Seehofer“ einen „CSU-Heimatvertriebenen“ und berichtet vom Umgang im Bundestag mit den Kollegen der anderen Fraktionen. Auch eine detaillierte Schilderung für das interessierte Publikum nach den Abläufen und Arbeitszeiten in Berlin fehlte in seinem Vortrag nicht. Als landwirtschaftlicher Obmann der AfD Fraktion nahm Stefan Protschka auch zu landwirtschaftlichen Themen Stellung. So leget er vor den Anwesenden ein Bekenntnis zu kleinbäuerlichen und regionalen Landwirtschaft ab und bemängelte die industrialisierte Landwirtschaft mit ihrer Massenproduktion.

Nach der Rede von Stefan Protschka stellte sich Bezirkstagskandidat Christian Demmel dem Publikum vor. Christian Demmel ging dabei vor allem auf seine Motivation für den Bezirkstag zu kandidieren ein. Er stellte dabei die Motive einer zeitgemäßen und ganzheitlichen Gesundheitsversorgung , gerade auch mit Blick auf die Bezirkskliniken, sowie eine Familien freundliche und Familien fördernde Politik in den Vordergrund. Den Abschluss der Veranstaltung gestaltete Landtagskandidat Franz Bergmüller der sich vor allem der Infrastrukturpolitik, der Schulpolitik sowie der Wirtschaftspolitik widmete. Franz Bergmüller begeisterte das Publikum dabei vor allem durch sein umfangreiches Detailwissen und seinen anschaulichen Beispielen zu vielen Themen. Besonders die bayerische Schulpolitik hatte es ihm angetan. Dabei ging er auf die Reformen den vergangenen Jahren in den Realschulen und Gymnasien (G8/G9) ein und was zu diesen Entwicklungen führte und welche Auswirkungen dies auch auf die kommunalen Träger der Einrichtungen hatte. Ferner lagen ihm die Förderschulen, ehemals Sonderschulen, am Herzen. Bergmüller macht sich für eine individuelle Förderung von lernschwachen Schülern stark und lehnt sog. Inklusionsklassen aus pädagogischen Gründen strikt ab. Des weiteren kritisierte Franz Bergmüller die immer noch zu hohe Bürokratiebelastung von Unternehmern und vor allem bei Wohnraumschaffenden. „Die CSU spricht seit Jahren von Bürokratieabbau – passiert ist nichts. Das liegt daran, dass die Leute in den Ämtern und Ministerien Angst um ihre Jobs haben – die wollen sich doch gar nicht selbst abschaffen“, so Landtagskandidat Bergmüller.

AfD Kreisverband Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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