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„Mitmachen und nicht nur zuschauen“

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Rosenheim - Vergangene Woche besuchte eine Firmgruppe der Pfarrei Christkönig unter der Leitung von Erwin Bader  die Rosenheimer Hauptfeuerwache.

„Wir hatten gedacht, dass wir da einen Vortrag kriegen und dann ein paar Feuerwehrfahrzeuge anschauen dürfen. Dass es aber so ein toller Abend wird, damit hatten wir nicht gerechnet.“ Firmgruppenleiter Erwin Brader von der Pfarrei Christkönig ist begeistert vom Besuch bei der Rosenheimer Feuerwehr in der Hauptfeuerwache an der Küpferlingstraße.

Seine zwölf Firmlinge durften nämlich nicht nur zuschauen, sie konnten selbst ausprobieren, welche Aufgaben bei der Feuerwehr zu bewältigen sind. Stadtbrandrat Hans Meyrl und seine Männer hatten ein beeindruckendes und aufwändiges Programm für die Jugendlichen aus der Pfarrei Christkönig vorbereitet – nach dem Motto „mitmachen und nicht nur zuschauen“. Ausgestattet mit der Einsatzkleidung der Jugendfeuerwehr konnten die Mädchen und Buben im Alter zwischen 13 und 15 Jahren selbst Brände löschen, einen „Verletzten“ unter einem LKW mit Hilfe eines Hebekissens retten und testen, wie man mit Rettungsspreizer und Schere umgeht. Wer wollte, durfte eine Atemschutzmaske und das dazugehörige Atemschutzgerät anlegen, was bei einem Gewicht von gut 14 Kilogramm gar nicht so leicht ist.

Besuch bei der Hauptfeuerwache

 © Binder
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Beeindruckend waren auch die Vorführungen der Rosenheimer Feuerwehrleute für die Firmlinge. Dass man brennendes Fett in einem Kochtopf auf keinen Fall mit Wasser löschen darf, zeigte ein Versuch, der mit einem drei Meter hohen Feuerball endete. Wie sich Menschen aus großer Höhe in ein Sprungpolster retten können, demonstrierte ein Feuerwehrmann mit einem Sprung in das in wenigen Sekunden aufgeblasene Polster. Dass man schnell sehr viel Wasser in ein Feuer bringen kann, zeigte der Einsatz des Tanklöschfahrzeugs TLF 24/50, das mit seinem Wendestrahlrohr 5000 Liter Wasser in zwei Minuten verspritzt.

Der interessanteste „Einsatz“ des Abends war für alle Firmlinge aber die Fahrt im Rettungskorb einer Drehleiter auf 30 Meter Höhe in den Abendhimmel über der Hauptfeuerwache. Am 7. Juli haben die Jugendlichen von Christkönig ihre Firmung. Im Firmunterricht wird auch viel über soziales Engagement gesprochen, und so war es naheliegend, mit der Freiwilligen Feuerwehr eine Organisation zu besuchen, deren Mitglieder sich ehrenamtlich rund um die Uhr für die Allgemeinheit engagieren, erzählt Firmgruppenleiter Erwin Brader.

Aber auch für die Rosenheimer Feuerwehr bot dieser Besuch die Gelegenheit, Nachwuchswerbung zu betreiben. Jugendwart Marco Wehrle lud die Mädchen und Buben zum wöchentlichen Treffen der Jugendgruppe bei der Rosenheimer Feuerwehr ein - jeden Montag um 18.30 Uhr in der Hauptfeuerwache für Jugendliche ab 14 Jahren. Interessiert zeigten sich die Jugendlichen nach dem Abend bei der Feuerwehr schon. „Es kann sein, dass ich später mal Feuerwehrfrau werde“, sagt die 13-jährige Sophia. Auch Philipp (14), Amadeus (15), Leopold (14) und Tabea (13) können sich vorstellen, bei der Jugendgruppe der Rosenheimer Feuerwehr vorbeizuschauen. Ein erster Schritt ist jedenfalls schon gemacht. Stadtbrandrat Hans Meyrl und sein Stellvertreter Mario Zimmermann ernannten alle Firmlinge am Schluss zu „Hilfsfeuerwehrleuten“.

Wer bei der Jugendgruppe der Rosenheimer Feuerwehr mitmachen oder ab 16 Jahren eine Feuerwehr-Ausbildung absolvieren will, kann sich informieren unter Telefon 08031 / 365-8005 oder per Mail: hauptfeuerwache@rosenheim.de.

Martin Binder

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