Große Testaktion wegen Rinder-TBC

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Rosenheim - Wegen gehäufter Vorkommen von Rinder-TBC im bayerischen Alpenland wird eine großangelegte Testaktion gestartet. Infizierte Rinder werden getötet.

Nach dem gehäuftem Aufkommen von Rinder-TBC auf verschiedenen Höfen im bayerischen Alpenland soll jetzt eine großangelegte Testaktion starten. In elf Alpenlandkreisen steht somit die Untersuchung von rund 1.000 Rindern an. In den kommenden Monaten soll die Untersuchung auf insgesamt 600.000 Tiere in 13.000 Betrieben ausgeweitet werden. Falls auf infizierte Rinder gestoßen werde, müsse man diese töten um den Rest der Herde zu retten, so die Rosenheimer Landtagsabgeordnete und agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Maria Noichl.

Den Ursprung für das erneute Aufkommen der Rinder-TBC vermutet Noichl beim Rotwild. Auch hier sollen Untersuchungen durchgeführt werden, bevor sie aus ihren Wintergattern wieder frei gelassen werden. Infiziertes Rotwild könnte dann auf den Almen die Krankheit auf die Rinder übertragen. Wie berichtet sind im Oberallgäu bereits 146 Höfe gesperrt, weil in ihrem Rinderbestand Tuberkulose festgestellt wurde. In Österreich wurden bereits im vergangenen Jahr größere Rotwildbestände wegen TBC-Infektionen getötet worden.

Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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