Zweitwärmster Januar seit Beginn der Aufzeichnungen

Früher war der Januar noch fünf Grad kälter!

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Teilweise hatten die letzten Wochen schon mehr von Frühling als von Winter.

Landkreis - Im Vergleich zu den Januar-Durchschnittswerten von 1961 bis 1990 zeigt sich, wie mild dieser Winter wirklich ist. Kommt die Kälte dann ab Monatsende?

Der Januar 2014 ist zur Hälfte rum und bisher liegt die Mitteltemperatur in Deutschland bei 4,7 Grad. Nur im Januar 2007 war sie mit 4,8 Grad ein Zehntelgrad höher. Damit haben wir derzeit den zweitwärmsten Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über 100 Jahren!

Derzeit liegen die Januar-Temperaturen nämlich 5,3 Grad über den Durchschnittswerten der Jahre 1961 bis 1990.

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Das Wetter in unserer Region

Etwa ab Samstag bis einschließlich Dienstag könnte sich im Nordosten (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Teile von Sachsen) ein Mini-Winter einstellen. Aus Osten kommt eine kleine Kältezunge herein. Diese würden in den angesprochenen Regionen auch am Tag leichten Frost bringen. Dazu gibt es auch etwas Schnee, teilweise auch Eisregen.

Im  großen Rest von Deutschland und damit auch bei uns bleibt es aber eher nass-kalt und am Tag klettern die Werte deutlich über den Gefrierpunkt. Nachts muss man aber überall mit leichtem Frost rechnen.

Die kalte Luft aus Osten gibt aber nicht auf! Sie versucht sich immer wieder gegen die milde Atlantikluft durchzusetzen, doch sind ihre Erfolge immer nur sehr spärlich. Es deutet sich zu Monatsende in den Berechnungen zwar wieder einmal winterliches Wetter mit Schnee, Eis und Kälte für weite Teile Deutschlands an, doch sind diese Berechnungen mit Vorsicht zu genießen, so Wetterexperte Jung.

Quelle: Dominik Jung, Diplom-Meteorologe und Klimaexperte beim Wetterportal wetter.net

Quelle: rosenheim24.de

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