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Fallzahlen

25.533 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet

Corona-Test
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Abstrich für einen Corona-Test in einer Teststelle. Foto: Tom Weller/dpa

An den Weihnachtstagen bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf hohem Niveau. Aber die Unterschiede zwischen den Landkreisen sind gewaltig.

Berlin (dpa) - Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 25.533 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 412 Todesfälle verzeichnet, wie das RKI am Freitagmorgen bekanntgab.

Die Zahlen sind jedoch nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar. Das RKI rechnet während der Feiertage mit einer geringeren Zahl an Tests und mit weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern. Am vergangenen Freitag war mit 33.777 Neuinfektionen ein Höchststand verzeichnet worden, darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Der Höchststand von 952 Todesfällen war am 16. Dezember erreicht worden.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Freitag bei 188,8. Am Dienstag war mit 197,6 ein Höchststand erreicht worden. Den mit Abstand höchsten Wert der Bundesländer erreicht Sachsen: Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 441,3 - mehr als doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt. Es folgen Thüringen mit einem Wert von 320,6 und Sachsen-Anhalt mit 200,3. Der niedrigste Wert wird in Mecklenburg-Vorpommern mit 87,1 verzeichnet.

Unter den Landkreisen haben das Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit rund 628 und Zwickau mit rund 604 die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen. Die niedrigsten Werte weisen die Landkreise Zweibrücken mit rund 32 und Emden mit 34 auf.

Das RKI hat seit Beginn der Pandemie 1.612.648 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland registriert (Stand: 25.12., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Freitag auf 29.182. Rund 1.206.200 Menschen gelten nach Schätzungen inzwischen als genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Donnerstag bei 0,97 (Vortag: 0,92). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 97 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

© dpa-infocom, dpa:201225-99-809364/3

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Tabelle Inzidenzen

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