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Massenhafter Computerbetrug: Angeklagter weist Vorwurf zurück

Mehr als 300.000 fremde Computer soll ein Mann aus Bayern unbemerkt mit einem "Trojaner" infiziert haben. Mit einem Komplizen soll er die Leistung der Rechner genutzt haben, um Bitcoins zu generieren. Foto: Felix Kästle/Symbolbild
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Mehr als 300.000 fremde Computer soll ein Mann aus Bayern unbemerkt mit einem «Trojaner» infiziert haben. Mit einem Komplizen soll er die Leistung der Rechner genutzt haben, um Bitcoins zu generieren. Foto: Felix Kästle/Symbolbild

Kempten (dpa) - Weil er mehr als 300 000 fremde Computer unbemerkt mit einem Trojaner infiziert haben soll, sitzt ein 29 Jahre alter Mann erneut auf der Anklagebank. Der Ostallgäuer muss sich nun wegen des Ausspähens von Daten und Computerbetrugs wieder vor dem Landgericht Kempten verantworten.

Zum Prozessbeginn wies der Angeklagte die Vorwürfe zurück. «Ich kenne mich mit Computern nicht aus», sagte er. Sein Laptop sei fremdgesteuert gewesen.

Mit einem Komplizen soll der Angeklagte im Jahr 2012 ein sogenanntes Botnetz - ein Netzwerk aus Rechnern - aufgebaut und die Leistung der gekaperten Rechner genutzt haben, um virtuelles Geld in der digitalen Währung Bitcoin zu generieren. 2014 war er unter anderem wegen des Ausspähens von Daten und Computerbetrugs zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Dagegen hatte er erfolgreich Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil auf und verwies den Fall zur Neuverhandlung an eine andere Kammer des Landgerichts zurück.

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