Acht Deutsche bei Bus-Unfall verletzt

Moskau - Acht deutsche Austauschschülerinnen sind am Dienstag bei einem Busunfall in der russischen Ostsee-Stadt Kaliningrad, dem früheren Königsberg, verletzt worden.

Ein Teenager brach sich einen Knöchel, eine 15-Jährige kam mit Verdacht auf Rippenbrüche zunächst in ein Krankenhaus. Zudem hatten sechs der insgesamt 21 Mädchen aus Oranienburg (Brandenburg) im Alter von 13 bis 15 Jahren Prellungen. Eine Stadtsprecherin sagte nach Angaben der Agentur Itar-Tass, alle Jugendlichen hätten nach kurzer Behandlung die Klinik verlassen und seien in einen Zug in Richtung Berlin gestiegen.

Der Bus stieß auf dem Weg zur polnischen Grenze an einer Kreuzung mit einem Lastwagen zusammen. Nach ersten Angaben hatte der Lkw- Fahrer die Vorfahrt missachtet. Er wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. “Da war überall Blut“, sagte Schülerin Nastja der Internetausgabe der Zeitung “Komsomolskaja Prawda“. Die meisten hätten geschlafen, als es plötzlich einen heftigen Schlag gab.

Der Gouverneur der Region Kaliningrad, Georgi Boos, setzte eine Sonderkommission zur Aufklärung des Unfalls ein. Die Teenager waren auf der Heimfahrt von einem einwöchigen Schulaustausch in Gwardejsk (Tapiau). Der deutsche Generalkonsul Aristide Fenster besuchte die Verletzten im Krankenhaus. “Die Eltern sind über den Unfall und den Gesundheitszustand ihrer Kinder informiert worden“, sagte die Stadtsprecherin.

dpa

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