Bangkok noch lange überschwemmt - Phuket profitiert

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In den westlichen Außenbezirken von Bangkok ist kein Ende der Überschwemmungen in Sicht.

Bangkok - In den westlichen Außenbezirken von Bangkok ist kein Ende der Überschwemmungen in Sicht. Davon könnte die Touristeninsel Phuket profitieren, die ein Plus von 40 Prozent verbuchte.

In den westlichen Außenbezirken von Bangkok ist kein Ende der Überschwemmungen in Sicht. Das Wasser werde wahrscheinlich noch mindestens einen Monat in vielen Straßen der thailändischen Hauptstadt stehen, sagte Wissenschaftsminister Plodprasop Suraswadi am Freitag. Nach Angaben der Tourismusbehörde (TAT) kamen in den ersten neun Novembertagen 25 Prozent weniger Touristen nach Bangkok als im Vorjahr. Dagegen verbuchte die Ferieninsel Phuket im selben Zeitraum ein Plus von 40 Prozent.

Auch die Hauptverkehrsstraße in den Süden des Landes, Rama II Highway, dürfte überflutet werden, sagte der Minister voraus. Die Behörden wollen alternative Wege finden, doch könnte eine Schließung der Straße die Versorgungslage im Süden weiter verschärfen. Am Freitag waren nach Angaben der Stadtverwaltung 32 der 50 Stadtbezirke zwischen zehn Zentimetern und einem Meter überschwemmt. Das Zentrum mit Hotels, Firmensitzen und Touristenattraktionen war nach wie vor trocken. Es wird mit riesigen Wällen aus Sandsäcken geschützt.

Millionenstadt Bangkok unter Wasser

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Phuket profitiere auch von Hauptstadtbewohnern, die das Weite gesucht haben. “Wir haben eine Menge Flüchtlinge. Die Tourismusbehörde hilft denjenigen, die aus Bangkok weg wollen“, sagte die TAT-Direktorin von Phuket, Bangornrat Shinaprayoon. Mehrere Hotels auf Phuket werben mit Preisnachlässen für Flutflüchtlinge, ebenso wie Thai Airways.

Die Zahl der internationalen Gäste steige auch, sagte Bangornrat, unter anderem, weil es seit dem 1. November einen neuen Direktflug nach Phuket aus Südkorea gebe und seit Freitag aus Kopenhagen. Aus Moskau und anderen russischen Städten solle es in Kürze auch Direktflüge geben.

Insgesamt rechnet TAT wegen der Überschwemmungen allerdings mit einem Rückgang der Gesamttouristenzahlen in diesem Jahr um zwei Prozent auf 19,5 Millionen. Wenn 200 000 weniger Touristen kommen, bedeutet dies nach TAT-Angaben einen Verlust von rund 520 Millionen Dollar (etwa 381 Millionen Euro).

dpa

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