Geht's von Salzburg bald direkt nach Paris?

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von links nach rechts: KR Anton K. Bucek, Sprecher der Salzburger Luftfahrtunternehmungen in der WKS, SabineHolzmann von der Österreichwerbung in Frankreich, Dr. Herbert Preclik, Wirtschaftsdelegierter der WKO in Paris, Dr.Peter Ernst, emeritierter Präsident der Auslandsösterreicher in Paris.

Salzburg - Der erste Schritt ist getan! Bald soll einmal wöchentlich ein Flug von Salzburg nach Paris gehen - bei einem Besuch in der Stadt der Liebe wurde über die Pläne gesprochen:

Das Management des Salzburger Flughafens setzt sich seit Jahren für die Wiederaufnahme der Flugverbindung Salzburg-Paris ein. Die Strecke wurde jahrelang durch Austrian Airlines, Air France und die österreichische Regionalfluggesellschaft Styrian Spirit bedient. Die Wiederaufnahme der Paris-Verbindung mit Air France oder einem Codesharepartner steht auf der Wunschliste des Flughafens ganz oben. Das würde bedeuten, dass Salzburg ganzjährig an die drei Luftallianzen Star Alliance, oneworld und Skyteam angebunden wäre.

Besuch in der österreichischen Botschaft in Paris

Anlässlich des Empfanges zum Nationalfeiertag (26.10.) in der österreichischen Botschaft in Paris, nützte der Salzburg Airport W. A. Mozart die Gelegenheit, die Kontakte in Frankreich mit Entscheidungsträgern zu stärken. Ziel dieser Bemühungen ist es, den Incoming-Verkehr aus Paris mit einer direkten Flugverbindung in die Region Salzburg/Berchtesgadener Land (Euregio) aufzubauen. Angeführt wurde die österreichische Wirtschaftsdelegation der WKO in Paris von Dr. Herbert Preclik und der österreichischen Botschafterin in Paris, Dr. Ursula Plassnik. Beide setzen sich für die Anliegen des Flughafens nach besten Kräften ein.

"Kräfte bündeln und handeln"

Offizieller Vertreter des Salzburger Flughafens war KR Anton Bucek, Berufsgruppenobmann Luftfahrt in der WKS. Für KR Bucek ist bemerkenswert, wie gut Österreich im Preis-Leistungs- Verhältnis mit Frankreich abschneidet. Vor allem ein Vergleich von Salzburg und Paris fiel eindeutig zugunsten der Mozartstadt aus. "Wir müssen mit diesem Wettbewerbsvorteil aktiv auf dem französischen Tourismusmarkt auftreten. Schon der österreichische Werbepapst, Univ. Prof Karl Skowronnek, stellte vor Jahrzehnten fest, dass jemand, der Gold verschenken möchte, darauf sitzen bleiben wird, wenn er es nicht bewirbt. Jetzt heißt es, Kräfte bündeln und handeln“, so KR Bucek.

Einmal wöchentlich nach Paris

Im ersten Schritt ist es für Salzburg jetzt wichtig, saisonal einmal wöchentlich an Paris angebunden zu sein. „Ich denke, das ist in einem grenzenlosen Europa und speziell für den Bayerisch-Salzburger- Euregio-Raum dringend notwendig“, ergänzt KR Bucek.

Einigkeit herrscht unter allen Gäste des Empfangs in der österreichischen Botschaft: Salzburg hat viel zu bieten und muss gezielt am französischen Tourismusmarkt beworben werden. 

„Die französischen Urlaubsgäste schätzen besonders das hochrangige kulturelle Angebot der Stadt, die Salzburger Festspiele, die historischen Sehenswürdigkeiten und hochkarätigen Ausstellungen. Auch die stimmungsvollen Adventmärkte sind ein Grund, Salzburg einen Besuch abzustatten“, so die Marktmanagerin der Österreichwerbung in Paris, Sabine Holzmann.

"Der erste Schritt ist gesetzt"

Auch Dr. Herbert Preclik ist überzeugt: "Der erste Schritt zu einer Wiederaufnahme einer Linienverbindung zwischen Paris und Salzburg ist gesetzt. Voraussetzung dafür ist aber die gezielte Zusammenarbeit mit einem potenten Reiseveranstalter und die gezielte Bewerbung des Marktes. Der Messeplatz Salzburg ist für den französischen Markt nur attraktiv, wenn ohne umzusteigen das Ziel erreicht werden kann!"

Erfreuliches Detail am Rande: das renommierte Catering-Unternehmen Do&Co, das erst kürzlich die französische Lebensmittel-Ikone Hédiard übernommen hat, kümmerte sich beim Empfang in der Botschaft um das leibliche Wohl der Gäste.

Pressemeldung des Salzburger Flughafen

Quelle: rosenheim24.de

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