Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Neuer BKA-Report

Mehr als 40 Millionen Euro Schaden durch Cybercrime

Die meisten erfassten Fälle von Internetkriminalität sind Betrugsdelikte. Foto: Oliver Berg/Symbolbild
+
Die meisten erfassten Fälle von Internetkriminalität sind Betrugsdelikte.

Wiesbaden - Das BKA veröffentlicht seinen neuen Report zum Thema Internetkriminalität. Im letzten Jahr entstanden dadurch 40,5 Millionen Euro Schaden - die Dunkelziffer ist vermutlich noch viel höher.

Der Schaden durch Computer- und Internetkriminalität hat sich im vergangenen Jahr nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) um 2,8 Prozent auf 40,5 Millionen Euro erhöht. Mit den insgesamt von der Polizei erfassten 40.500 Straftaten werde aber nur ein kleiner Teil der Fälle abgedeckt, teilte BKA-Präsident Holger Münch am Mittwoch mit. Das Dunkelfeld sei groß.

Dem BKA-Jahresbericht zufolge gehen die meisten Täter nach wie vor dezentral vor, kommen in kleinen Gruppen online zusammen, begehen Straftaten und trennen sich dann wieder. Allerdings habe sich auch im Internet die organisierte Kriminalität ausgebreitet. Nachdem im Jahr 2013 nur sechs Gruppierungen ermittelt worden seien, seien es im vergangenen Jahr schon 22 gewesen.

Polizei fordert mehr Computerexperten

Das BKA nannte den Computerbetrug mit 35,9 Millionen Euro Schaden als Schwerpunkt der Internetkriminalität. Dazu zähle als besonders perfide Tat etwa die Installation sogenannter Krypto-Ransomware. Dabei werden Dateien von Opfern verschlüsselt, der Computer ist nicht mehr nutzbar und ein Countdown zeigt auf dem Bildschirm an, wann Fotos, Musik oder andere Dateien gelöscht werden, falls das Opfer kein Lösegeld zahlt.

Die Gewerkschaft der Polizei forderte als Konsequenz des Berichts mehr Computerexperten für die Polizei. Die bisherigen Anstrengungen von Bund und Ländern reichten hier nicht aus. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter forderte darüber hinaus eine gesetzliche Verpflichtung für Internetprovider, ihre Zugangsdienstleistungen so zu gestalten, dass jederzeit eine Identifizierung und Überwachung eines verdächtigen Nutzers möglich sei.

Lesen Sie auch:

Chaos Computer Club: Das Darknet ist wichtig für Verfolgte auf der Welt.

Sieben Jahre Haft für Waffenhandel im Darknet.

afp

Kommentare