Nach Explosion: Ölbohrinsel gesunken

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Nach Angaben der Betreiberfirma Transocean befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 126 Arbeiter auf der Plattform.

New Orleans - Im Golf von Mexiko bahnt sich eine Umweltkatastrophe an: Nach einer Explosion ist eine Ölbohrinsel gesunken. Bereits während des Feuers waren täglich 900.000 Liter Öl ins Meer geflosen.

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Eine brennende US-Bohrinsel ist am Donnerstag im Golf von Mexiko gesunken. Die “Deepwater Horizon“ stand seit einer Explosion am vergangenen Dienstag in Flammen. DasUnglück ereignete sich vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana, rund 80 Kilometer südöstlich der Ortschaft Venice. Seit Ausbruch des Feuers werden elf Menschen vermisst. Die US-Küstenwache teilte mit, dass die Suche nach den Arbeitern dennoch mit Schiffen und zwei Flugzeugen weitergehen werde.

Die spektakulären Bilder

Bohrinsel explodiert: Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Nach Angaben der Betreiberfirma Transocean befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 126 Arbeiter auf der Plattform. Die meisten konnten gerettet werden - darunter 17 Verletzte per Hubschrauber. “Wir werden weiter aktiv nach den Vermissten suchen“, sagte ein Sprecher der US-Küstenwache dem US-Fernsehsender CNN.

Die mobile Plattform hatte die Größe von zwei Fußballfeldern. Seit der Explosion seien rund 900 000 Liter Öl pro Tag in den Golf von Mexiko geflossen, sagte ein Sprecher der US-Küstenwache. Die Ursache des Feuers blieb zunächst unklar.

dpa

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