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Ungeplante Landung

Bombendrohung im Jet von Wiederholungstäter

Norwegian
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Ein Norwegian-Jet (Symbolfoto).

Stockholm - Vor 21 Jahren entführte ein Paar ein russisches Flugzeug. Die beiden gaben auf und der Mann ging dafür zwölf Jahre ins Gefängnis. Nun drohte er in einem Jet über Skandinavien wieder mit einer Bombe.

Mit einer Bombendrohung an Bord eines Billigfliegers hat ein Mann eine ungeplante Landung in Schweden ausgelöst. Auf einem Flug der Fluggesellschaft Norwegian auf dem Weg von Kopenhagen nach Oslo hatte der Mann am Freitag gesagt, er habe eine Bombe im Laderaum platziert, wie die Polizei mitteilte.

Der Pilot landete die Maschine in Göteborg, die 94 Passagiere wurden in Sicherheit gebracht. Eine Bombe wurde nicht gefunden. Der Täter wurde am Wochenende von der Polizei verhört. Zu seinem Motiv wollten die Ermittler keine Angaben machen. Auch zu seinem Alter und seiner Nationalität wollten sie sich nicht äußern.

Der Mann hatte früher schon einmal ein Flugzeug in seine Gewalt bringen wollen. Wie die schwedische Polizei am Sonntag auf ihrer Homepage bestätigte, hatten er und seine Frau 1993 bei einem russischen Inlandsflug nach St. Petersburg die Besatzung mit einer Handgranate bedroht und den Piloten gezwungen, nach Stockholm zu fliegen. Mit im Flieger saß ihre einjährige Tochter.

Das Paar hatte nach Medienberichten das Leben in seiner Heimatstadt Baku in Aserbaidschan unerträglich gefunden und wollte mit der Aktion 1993 in die USA gelangen. Die Polizei hatte die Kidnapper damals zum Aufgeben überreden können. Sie beantragten Asyl in Schweden, wurden aber nach Russland ausgeliefert. Dort wurde der Mann schließlich zu zwölf Jahren Haft verurteilt, seine Frau bekam eine Bewährungsstrafe.

dpa

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