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Britische Regierung betont

Prinz Harry nicht an Taliban-Abschuss beteiligt

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Prinz Harry (l) unterhält sich nach seiner Ankunft im Camp Bastion in Afghanistan mit einem Offizier (Archivbild).

London - Prinz Harry war nach Angaben aus Regierungskreisen nicht in den Abschuss eines Taliban-Führers in Afghanistan verwickelt.

Für entsprechende Berichte in britischen Boulevardmedien gebe es keinerlei belastbare Hinweise, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Sonntag aus dem Umfeld der britischen Streitkräfte. Die Zeitung „The Sun“ hatte zuvor berichtet, der 28 Jahre alte Queen-Enkel habe während seines Dienstes als Schütze in einem Apache-Kampfhubschrauber bei einem Einsatz einen Anführer der radikalislamischen Taliban getötet.

Das sind die Taliban

Das sind die Taliban

Der Begriff Taliban (“Koranschüler“) hat sich als Bezeichnung für die islamistischen Aufständischen in Afghanistan eingebürgert. © dpa
Die “Gotteskrieger“ kämpfen für einen Abzug der ausländischen Soldaten und den Sturz der Regierung Karsai. © AP
Sie wollen wieder ihr Islamisches Emirat Afghanistan errichten. © AP
Bis 2001 hatten sie die Macht über das Land am Hindukusch. © AP
Maßstab aller Ordnung ist für die Taliban eine besonders strenge Auslegung der Scharia, des islamischen Rechts. Foto: Afghanische Frau in einem Burka-Schleier. © dpa
Gegründet wurde die Bewegung von Absolventen pakistanischer und afghanischer Koranschulen. © AP
Die Taliban sind Sunniten, wie die Mitglieder aller derzeit international operierender islamistischer Terrorgruppen. © AP
Die Taliban konnten sich unter ihrem Anführer Mullah Omar nach dem Sturz ihres Regimes wieder zu einer schlagkräftigen Guerillatruppe formieren. © AP
Trotz mehr als 100 000 ausländischer Soldaten im Land sind sie seit einigen Monaten stark wie nie zuvor. © AP
Schätzungen über die Zahl ihrer Kämpfer reichen bis zu mehreren zehntausend. © AP
Anschläge und Angriffe werden oft vom benachbarten Pakistan aus gesteuert. © AP
Dabei nehmen die Taliban keine Rücksicht auf Unbeteiligte und sind für die meisten zivilen Opfer in dem Konflikt verantwortlich. © AP

dpa

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