China: Zahl der Erdbebentoten auf 2698 gestiegen

Peking - Das schwere Erdbeben vor sechs Wochen im tibetischen Hochland in Nordwestchina hat offenbar deutlich mehr Menschen das Leben gekostet, als bisher angenommen.

Die Behörden haben nun die Zahl der Toten auf insgesamt 2698 beziffert. Damit stieg die Opferzahl deutlich über die bisher genannten 2220. Der Vizegouverneur der Provinz Qinghai, Zhang Guangrong, berichtete laut Nachrichtenagentur Xinhua am Montag, zusätzlich seien noch 270 Menschen vermisst. Unter den Toten seien 199 Schulkinder.

Zuletzt hatte am Samstag ein Nachbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala erneut die Menschen im Erdbebengebiet in der Präfektur Yushu in Schrecken versetzt. Der Wiederaufbau in der Region um die Stadt Jiegu wird nach Einschätzung der Zentralregierung in Peking rund drei Jahre dauern.

Tausende Menschen sterben bei Erdbeben in China

Hunderte Menschen sterben bei Erdbeben in China

Vor dem Herbst und Winter sollen viele Häuser wieder neu gebaut sein, doch werden auch Zelte, Öfen und Brennmaterial für die kalte Zeit in dem Hochland benötigt. Das Erdbeben der Stärke 7,1 am 15. April hat mehr als 100 000 Menschen obdachlos gemacht.

dpa

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