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US-Forscher beginnen Tests an Menschen

Corona-Durchbruch? Hoffnung auf neues Medikament - es könnte die Infektionsketten brechen

Schon häufiger hörte man von einem Durchbruch in der Medikamenten-Forschung gegen Corona. Doch ein neues Präparat aus den USA soll einen entscheidenden Vorteil haben.

Washington - Ein Medikament gegen Corona* muss nicht nur wirksam sein, sondern auch leicht zu verabreichen. Denn um einen tiefgreifenden Effekt auf die Pandemie zu haben, müssen möglichst viele Menschen davon profitieren. Spritzen können nur von medizinischem Personal eingesetzt werden - so auch das bisher eingesetzte Medikament Remdesivir.

Forscher aus den USA berichten nun davon, dass sie einen Wirkstoff entwickelt haben, der oral eingenommen wird. Er soll in Tierversuchen bereits erstaunliche Erfolge zeigen und wird nun auch an Menschen getestet. Sein Name lautet: „MK-4482/EIDD-2801“ oder „Molnupiravir“. Ursprünglich sollte es als Medikament gegen Grippe entwickelt werden. Nach Versuchen an Tieren beginnen jetzt Studien mit Menschen.

Medikamenten-Durchbruch gegen COVID-19: US-Universität veröffentlicht viel versprechende Studie

Im Fachmagazin Nature Microbiology veröffentlichten Wissenschaftler* die ersten Ergebnisse zu den Studien an Tieren. Versuche mit Mäusen und Meerschweinchen haben demnach gezeigt, dass sich das Coronavirus* weitaus weniger schnell verbreitet, wenn die Tiere das Medikament erhalten haben, so das Team um Dr. Robert Cox und Josef Wolf von der Georgia State University in Atlanta. Wurden infizierte, aber behandelte Tiere mit unbehandelten zusammengebracht, zeigten sich demnach weniger Neuinfektionen. Außerdem wurden weniger schwere Krankheitsverläufe beobachtet.

Auch bei Frettchen, bei denen sich das Virus vor allem im Mund-Nasen-Raum verbreitet, hätten sich ähnliche Resultate gezeigt. Frettchen werden besonders gerne für Studien im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingesetzt, weil sie das Virus generell sehr schnell übertragen.

Medikamenten-Durchbruch gegen COVID-19: Lässt sich die Quarantäne-Zeit verkürzen?

Dies könnte darauf hinweisen, dass bereits 24 Stunden nach der Einnahme keine Übertragungen mehr möglich sind. Sollten sich diese Ergebnisse bestätigen lassen, könnte sich die Quarantänezeit verkürzen lassen. Eventuell könnte sich sogar einer der von der Impfung erhofften Effekte erzielen lassen - nämlich, die Infektionsketten* zu unterbrechen.

Auch von Ärzten in Deutschland wird diese Entwicklung bereits wahrgenommen. Die Ärztezeitung beruft sich auf die Studie aus den USA: Das Magazin berichtet, es habe keine unerwünschten Nebenwirkungen bei den behandelten Tieren gegeben. (kat) *Merkur.de und tz.de sind Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © imago images / Stefan Trappe

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