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„Sie scheren sich einen Dreck“

Coronavirus: Touristen feiern Party in Australien - Ministerium zieht harte Konsequenz

In Sydney feierten Touristen trotz strenger Corona-Regeln. Nun haben die Behörden reagiert und drohen ein striktes Vorgehen an.

  • Während die Corona-Lage in Deutschland noch extrem angespannt ist, sieht es in Australien etwas besser aus.
  • Große Partys sind aber trotzdem nicht erlaubt. Einigen Touristen war das offenbar egal.
  • Die australische Regierung findet das „entsetzlich“ und droht damit, die Visa von Touristen, die Corona*-Regeln brechen, zu annullieren.

Sydney - Australien droht Touristen, die die Corona*-Vorschriften missachten, die Visa zu entziehen. Am 25. Dezember hatten hunderte Menschen am Bronte Beach in Sydney gefeiert. Das berichteten örtliche Medien, Social-Media-Beiträge lieferten Foto- und Video-Beweise.

Trotz Corona feiern Touristen in Australien - Backpackern droht Ausreise

„Wer die öffentliche Sicherheit oder Gesundheit gefährdet, dessen Visum kann annulliert oder widerrufen werden“, erklärte Australiens Migrationsminister Alex Hawke dem Sender BBC. Hawke bestätigte das Vorgehen auch gegenüber dem Sender ABC: „Wir werden diese Visa prüfen und gegebenenfalls annullieren.“

Die Frage, ob die Ausweisung von Touristen auch schon in die Tat umgesetzt worden sei, ließ der Minister jedoch unbeantwortet. Auch die BBC erkennt in den Aussagen des Ministeriums keine Rückverfolgung der Partygäste und nachträgliche Ausweisung. Daher dürfte die Ankündigung wohl eher als Warnung für den bevorstehenden Silvesterabend verstanden werden.

Corona-Pandemie in Australien: Wut über feiernde Touristen - „absolut entsetzlich“

Der Gesundheitsminister der Region Brad Hazzard zeigte sich bestürzt und beschrieb die Vorkommnisse als „absolut entsetzlich“. „Es gab eindeutig eine große Gruppe von Menschen, die sich einen Dreck um den Rest von Sydney geschert haben“, machte er seiner Enttäuschung Luft.

Corona-Party in Sydney - Augenzeugen sind sich sicher: „nicht australisch“

Peter Hannam, ein Journalist, der mit seiner Familie an der Nicht-Corona*-konformen Feier vorbeigelaufen war, sagte gegenüber BBC: „Man konnte eindeutig häufig englischen Akzent hören und mehrere Menschen trugen Trikots der englischen Fußballmannschaft.“ Mehrere Augenzeugen behaupteten laut dem Sender, die Feiernden seien Touristen aus Großbritannien gewesen oder „nicht australisch“. Fotos zeigen Menschen, die dicht aneinander stehen, trinken und dabei keine Schutzmasken tragen. Immerhin fand die Feier an der frischen Luft und nicht in einem geschlossenen Raum statt.

In Deutschland begannen unterdessen die ersten Corona-Impfungen. Wann der noch andauernde harte Lockdown enden soll, wollen Kanzlerin Angela Merkel und die Länder-Chefs* demnächst beraten. (lb) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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Rubriklistenbild: © Dan Himbrechts / AAP / dpa / picture alliance

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