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Furcht vor Weihnachten

Corona in Italien: Conte erklärt Land zur „roten Zone“ - Britische Virus-Mutation auch in Rom aufgetaucht

Auch in Italien steigen die Corona-Zahlen wieder an. Ministerpräsident Giuseppe Conte erklärte das Land jetzt zur „roten Zone“ und verhängte harte Maßnahmen.

  • Die Corona*-Zahlen wachsen auch in Italien weiter an. Experten fürchten einen weiteren Anstieg über Weihnachten.
  • Ministerpräsident Guiseppe Conte verhängte nun scharfe Maßnahmen. (siehe Erstmeldung)
  • Die Virus-Mutation aus Großbritannien konnte auch bei einem Patienten in Italien nachgewiesen werden. (siehe Update vom 20. Dezember, 21.56 Uhr)
  • Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert.

Update vom 20. Dezember, 21.56 Uhr: Die neuartige Mutation des Coronavirus aus Großbritannien* wurde auch in Italien festgestellt, wie die italienische Zeitung La Repubblica unter Berufung auf das italienische Gesundheitsministerium berichtete. Demnach wurde die Virusform bei einer Person nachgewiesen, die sich zuvor in Großbritannien aufgehalten hatte. Gelandet waren die infizierte Person und ihr Begleiter am Romer Flughafen Fiumicino.

Wie auch einige andere Staaten, hat Italien Einreisen von Großbritannien untersagt. Die Regel gilt ab Mitternacht und soll bis zum 6. Januar andauern. Auch Deutschland hat eine solche Einreiseverordnung verhängt.

Erstmeldung vom 20. Dezember, 10.06 Uhr:

Rom - Nach Deutschland und Österreich* hat nun auch Italien auf die erneut steigenden Corona-Fallzahlen reagiert. Ministerpräsident Giuseppe Conte erklärte das Land nun zur „roten Zone“. Damit gilt für Italien quasi ein Lockdown mit harten Regeln für die Bevölkerung. Allerdings plant man zwischen den Feiertagen Erleichterungen.

Italien geht in den Corona-Lockdown: Besorgnis wegen Weihnachten

Italien wird aktuell einmal mehr hart von der Pandemie getroffen. Am Freitag meldeten die Behörden in dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern fast 18.000 Neuinfektionen und knapp 670 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen zwar schrittweise gesunken. Allerdings sind Experten des Gesundheitsministeriums weiter besorgt angesichts der hohen Zahl der Toten und Menschen auf Intensivstationen.

Besonders über die Feiertage fürchtet man in Italien nun aber eine weitere Verschärfung der Situation. Deshalb erklärte Conte Italien nun zur „roten Zone“. Vom 24. Dezember bis zum 6. Januar gilt damit quasi ein Lockdown. Allerdings wechselt das Land am 28., 29., 30. und am 4. Januar zurück in die Warnstufe „orange“. An diesen Tagen gilt ein Teil-Lockdown.

Medizinisches Personal in Schutzanzügen wartet darauf, Passagiere auf das Coronavirus zu testen, die am Hafen von Palermo in Sizilien ankommen.

Corona-Lockdown: Italien wird zur „roten Zone“

Die rote Warnstufe bedeutet für die Italiener geschlossene Läden, Restaurants und Bars. Geschäfte des täglichen Bedarfs, wie Supermärkte und Apotheken dürfen öffnen. Essen zum Mitnehmen darf ebenfalls verkauft werden.

Allerdings dürfen die Italiener ihr Zuhause nur unter bestimmten Bedingungen verlassen. Etwa, um zur Arbeit oder zum Arzt zu gehen, alleine Sport zu treiben oder einzukaufen. Reisen zwischen den einzelnen Regionen des Landes sind verboten. Besuche bei Freunden oder der Familie sind tagsüber nur zu zweit erlaubt. Kinder unter 14 werden hierbei nicht mit einberechnet.

Corona-Lockdown in Italien: Erleichterungen an vier Tagen

Die Regeln der Orangen Zone sollen am 28., 29. und 30. Dezember sowie am 4. Januar gelten. Geschäfte haben dann zwar wieder offen, Bars und Restaurants bleiben jedoch zu, außer für Verkäufe zum Mitnehmen. Innerhalb der Kommunen können sich die Menschen wieder frei bewegen.

Anfang des Monats hatte die Regierung bereits strengere Regeln für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr erlassen*. Skigebiete wurden bis Anfang Januar geschlossen, das Reisen ab dem 21. Dezember eingeschränkt und eine Quarantäne für Reisende aus dem Ausland beschlossen.

Mit den Regeln will die Regierung in Rom vermeiden, dass sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus anstecken, zum Beispiel bei großen Familienfeiern zu Weihnachten. Damit soll auch eine dritte Welle Anfang kommenden Jahres verhindert werden. (rjs/dpa) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Francesco Militello Mirto/dpa

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