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Südpazifik

Fidschi-Inseln: Mindestens vier Tote nach Zyklon «Yasa»

Zyklon "Yasa"
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Ein gewaltiger Zyklon hat auf den Fidschi-Inseln mindestens vier Menschen getötet. Foto: Aileen Torres-Bennett/AP/dpa

Fernab in der Südsee sehen sich die Fidschi-Inseln als Opfer des Klimawandels. Die Zahl der schweren Wirbelstürme nimmt zu, der Regierungschef schlägt Alarm.

Suva/Sydney (dpa) - Der Zyklon «Yasa» hat auf den Fidschi-Inseln im Südpazifik eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Behörden meldeten bis zum Sonntag vier Tote. Am Samstag waren die Leichen von zwei Männern, 50 und 70 Jahre alt, tot unter den Trümmern eines Hauses entdeckt worden.

Zuvor waren bereits ein 45-jähriger Bauer und ein drei Monate altes Baby tot aufgefunden worden. Der Zyklon ist einer der stärksten, der je im Pazifik gemessen wurde. Er fegte am Freitag mit Windböen bis zu 345 Kilometern pro Stunde über den Archipel. Tausende Menschen wurden obdachlos oder mussten in Notunterkünfte fliehen. Am schwersten betroffen war die nördliche Insel Vanua Levu. Am Sonntag erreichten Hilfstransporte das Eiland. Australien und Neuseeland flogen ihrerseits Hilfsgüter ein, darunter Zelte, Planen und Tabletten zur Wasserreinigung.

Die Republik Fidschi besteht aus mehr als 300 Inseln und liegt rund 2700 Kilometer nordöstlich der australischen Stadt Brisbane beziehungsweise 2200 Kilometer nördlich von Auckland in Neuseeland. Die Hauptstadt Suva liegt auf dem 18. südlichen Breitengrad und damit in einer tropischen Zone, wie sie auch auf der Nordhalbkugel oft von Wirbelstürmen heimgesucht wird. Premierminister Frank Bainimarama erinnerte daran, dass die Fidschis 2012 zur gleichen Zeit im Dezember vom Zyklon Evan heimgesucht wurden. Seidem seien sie von zwölf weiteren Zyklonen übel zugerichtet worden. «Das ist nicht normal. Das ist ein Klimanotstand», schrieb Bainimarama auf Twitter.

© dpa-infocom, dpa:201220-99-761628/3

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