Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Frachter rammt Fähre in der Straße von Gibraltar

+
Der Frachter hat deutliche Spuren auf dem Fährschiff hinterlassen.

Ceuta - Ein Frachter rammt in der Straße von Gibraltar ein spanisches Fährschiff und reißt ein riesiges Loch in den Rumpf. Die Havarie verläuft glimpflich: Zwei Menschen auf der Fähre werden verletzt.

In der Straße von Gibraltar hat ein Frachter in der Nacht zum Samstag ein Fährschiff gerammt und aufgeschlitzt. Dabei seien zwei Menschen verletzt worden, berichtete der Vertreter der spanischen Regierung in der nordafrikanischen Enklave Ceuta, Francisco Antonio González Pérez, am Samstag. Mehrere Passagiere hätten Nervenzusammenbrüche erlitten. An Bord der "Milenium II" befanden sich insgesamt 184 Menschen, davon 14 Besatzungsmitglieder.

Das sehr schnelle Fährschiff war am Freitagabend kurz nach sieben Uhr aus dem Hafen von Algeciras im Südspanien ausgelaufen und sollte etwa 35 Minuten später in dem Hafen von Ceuta an der Küste Nordafrikas anlegen. Kurz vor acht Uhr wurde die "Milenium II" jedoch aus noch unbekannter Ursache von dem unter der Flagge Maltas fahrenden Frachter "New Glory" gerammt.

Der Bug des Frachters bohrte sich dabei in den Rumpf des Passagierschiffs. Bergungsmannschaften gelang es erst nach sieben Stunden, die beiden Schiffe von einander zu trennen. Das Passagierschiff konnte dann in den frühen Morgenstunden trotz eines großen Lochs im Rumpf ohne Hilfe von Schleppern in den Hafen von Ceuta einlaufen.

"Der Zusammenstoß hätte schwerwiegendere Folgen haben können", erklärte der Regierungsvertreter, nachdem alle Passagiere der "Milenium II" im Hafen von Ceuta von Bord gegangen waren. González Pérez lobte das "vorbildliche Verhalten" der Passagiere bei dem Unglück. Ein junger Passagier sagte, anfangs habe man geglaubt, dass das Schiff von einem kleineren Boot gerammt worden sei. "Dann wurde uns bewusst, dass der Frachter dreimal größer als unser Schiff war."

dpa

Kommentare