Weitere Menschen verletzt

Schrecklicher Unfall: Reisebus stürzt 80 Meter in die Tiefe - 17 Menschen sterben

04.03.2020, Niedersachsen, Rastede: Der Polizeihubschrauber Modell EC 135 startet zum Einsatz.
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In Georgien kam es nahe der Hauptstadt Tiflis zu einem schweren Bus-Unglück. (Symbolbild)

Furchtbares Unglück im Norden von Tiflis: Ein Bus stieß wohl mit einem Auto zusammen und stürzte danach 80 Meter in die Tiefe. 17 Menschen starben.

  • In Georgien ereignete sich ein furchtbares Verkehrs-Unglück.
  • Ein Reisebus stürzte einen 80 Meter tiefen Felsabhang hinab. Zuvor kollidierte er wohl mit einem PKW.
  • Beim Unfall verstarben mindestens 17 Personen, drei weitere sind schwer verletzt.

Tiflis - In Georgien ereignete sich am Sonntag ein furchtbares Verkehrs-Unglück. Ein Reisebus stieß wohl mit einem PKW zusammen, kam von der Fahrbahn ab und stürzte 80 Meter in die Tiefe, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Was genau dazu führte, dass der Kleinbus den Felsabhang hinab fiel, ist nicht geklärt, offenbar soll es die Folge des Zusammenstoßes gewesen sein.

Der Vorfall ereignete sich nördlich der Hauptstadt Tiflis. Das georgische Innenministerium teilte mit, 17 Insassen des Busses seien ums Leben gekommen, drei weitere schwer verletzt. Schlechtes Wetter und die schwer zugängliche Umgebung machen die Rettungsarbeiten zu einem komplizierten Unterfangen. Noch am späten Sonntagabend sind sie nicht abgeschlossen. Polizeiliche Ermittlungen laufen parallel.

Georgien: 17 Tote bei Bus-Unglück - Präsidentin wendet sich an Angehörige

Georgiens Vize-Innenminster soll gemeinsam mit dem Leiter der Notfallbehörde an den Unfallort gereist sein. Präsidentin Salome Surabischwilli sprach den Angehörigen umgehend ihr Beileid aus.

Einen ähnlichen Vorfall hatte es in diesem Jahr bereits in Peru gegeben. Ein Reisebus kam nahe eines Touristenortes von der Straße ab und fiel 50 Meter tief. Sieben Menschen starben damals noch am Unfallort, 39 weitere waren schwer verletzt. Dem ging allerdings kein Unfall zuvor. Offenbar war der Bus in diesem Fall mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

Mehrere Kinder wurden an einer Schule in Lüdenscheid verletzt. Mindestens 14 Schüler und Erwachsene wurden von Wespen gestochen.

Auch in Deutschland kam es vor wenigen Monaten zu einem schlimmen Bus-Unglück. Auf der A9 bei Münchberg ging ein Bus nach dem Crash mit einem Sattelschlepper in Flammen auf. Dabei verloren 18 Menschen ihr Leben.

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