Probleme auf mindestens zwölf Flügen

Geschwindigkeitsmesser bei mehreren US-Flugzeugen ausgefallen

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Ende Juli hat Airbus Fluggesellschaften aufgefordert, die Sensoren zur Geschwindigkeitsmessung an den Airbus-Typen A330 und A340 auszuwechseln.

Washington - Auf mindestens zwölf Flügen der US-Gesellschaft Northwest Airlines hat es einer Untersuchung zufolge Probleme mit den Geschwindigkeitsmessern gegeben.

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Die Piloten hätten daher nicht gewusst, wie schnell ihr Airbus A330 unterwegs gewesen sei, sagten Gewährsleute der Nachrichtenagentur AP. Ein Ausfall des Geschwindigkeitsmessers war vermutlich für den Airbus-Absturz über dem Atlantik mitverantwortlich, bei im Juni 228 Menschen ums Leben kamen.

Das Problem ist den Ermittlungen zufolge offenbar weiter verbreitet als bislang bekannt. Die festgestellten Ausfälle seien nur vorübergehend gewesen und alle betroffenen Maschinen seien sicher gelandet, erklärten die Gewährsleute, die anonym bleiben wollen.

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Alle der sogenannten Pitot-Röhrchen wurden demnach vom französischen Unternehmen Thales hergestellt. Die Sonden der Air-France-Maschine hatten kurz vor dem Absturz auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris am 1. Juni keine verlässlichen Geschwindigkeitsinformation geliefert. Airbus hatte daraufhin alle Fluggesellschaften aufgefordert, die bei der Unglücksmaschine eingebauten Geräte austauschen.

AP

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