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Grubenunglück in China: Zahl der Todesopfer steigt

Bergwerkarbeiter
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Ein Bergwerkarbeiter hilft bei den Rettungsarbeiten.

Peking - Bei einer Gasexplosion in einem Kohlebergwerk im Nordosten Chinas sind möglicherweise mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. In der Nacht zu Montag (Ortszeit) lag die Zahl der Toten bei 92.

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In der Mine bei Hegang wurden noch 16 Menschen vermisst, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Hunderte Rettungskräfte suchten nach ihnen. 420 Bergleute konnten sich selbst aus der Unglücksgrube retten. Die Explosion war am Samstag durch ausströmendes Gas verursacht worden.

Kurz vor der Explosion sei bereits begonnen worden, die Mine zu evakuieren. Messgeräte hatten eine gefährlich hohe Gaskonzentration in dem Bergwerk angezeigt.

Die Explosion habe kaum die Schächte zerstört und auch nicht die Schienen unter Tage, sondern vor allem das Belüftungssystem und die Kommunikationsanlage, sagte ein Ingenieur.

Chinas Bergwerke zählen zu den gefährlichsten der Welt, da viele Gruben illegal betrieben werden und vielfach die Sicherheits- Vorschriften nicht eingehalten werden. Nach offiziellen Angaben starben im Vorjahr 3215 Bergarbeiter, inoffiziell wird die Zahl der Toten weit höher geschätzt. Seit 2005 haben die Behörden bereits etwa 120 000 illegale Kohleminen schließen lassen.

dpa

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