Hintergrund: Terroranschläge auf Hotels

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Die Besetzung des Luxushotels "Taj Mahal" durch pakistanische Terroristen dauerte drei Tage.

Hamburg - In den vergangenen Jahren wurden mehrfach Dutzende Menschen Opfer von Attacken auf Hotels. Einige der schwersten Anschläge:

26. November 2008: Bei einer Serie von Terroranschlägen in der indischen Finanzmetropole Mumbai kommen mehr als 180 Menschen ums Leben. Die Besetzung des Luxushotels "Taj Mahal" durch pakistanische Terroristen dauert drei Tage.

20. September 2008: Bei einem Autobombenanschlag auf das Marriott-Hotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad werden mindestens 50 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt. Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in einem Lieferwagen vor dem von vielen Ausländern besuchten Luxushotel in die Luft. Die Behörden vermuten radikalislamische Extremisten hinter dem Anschlag.

14. Januar 2008: Bei einem Selbstmordanschlag von Kämpfern der radikalislamischen Taliban auf ein Luxushotel in der afghanischen Hauptstadt Kabul kommen mindestens sieben Menschen ums Leben. Die Angreifer attackieren das schwer bewachte Serena Hotel mit Handgranaten und Maschinenpistolen.

9. November 2005:Drei Selbstmordattentäter reißen in der jordanischen Hauptstadt Amman bei Explosionen in drei westlichen Luxushotels 60 Menschen mit in den Tod. Mehr als 100 Menschen werden verletzt. Zu der Tat bekennt sich die Terrorgruppe El Kaida im Irak.

23. Juli 2005: Die Explosion von drei Sprengsätzen in dem ägyptischen Badeort Scharm el Scheich kostet 66 Menschen das Leben. Bei dem schwersten dieser Anschläge rast ein Selbstmordattentäter mit seinem Auto in die Eingangshalle des Ghazala-Garden-Hotels. Zu dem Blutbad bekennen sich eine angeblich mit El Kaida verbundene Gruppe und eine namens "Heilige Krieger von Ägypten".

7. Oktober 2004: Auf israelische Touristen in zwei Badeorten auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel wird eine Serie von Anschlägen verübt. Dabei werden mindestens 34 Menschen getötet und bis zu 150 verletzt. Die folgenschwerste von insgesamt drei Autobombenexplosionen trifft die Menschen im Hilton-Hotel in Taba. Die israelische Regierung vermutet El Kaida hinter den Anschlägen.

5. August 2003: In der indonesischen Hauptstadt Jakarta explodiert vor dem Marriott-Hotel eine Autobombe und reißt 13 Menschen in den Tod. Fast 150 Menschen werden verletzt. Der indonesischen Polizei zufolge geht die Tat auf das Konto der Terrorgruppe Jemaah Islamiyah. Die Behörden sehen Parallelen zwischen diesem Angriff und den Terror- Anschlägen auf Bali vom Oktober 2002.

16. Mai 2003:Eine Gruppe von 15 Terroristen verübt im Vergnügungs- und Finanzzentrum der Hafenstadt Casablanca in Marokko fünf Anschläge auf westliche und jüdische Einrichtungen. Insgesamt 45 Menschen sterben, rund 100 werden verletzt. Unter anderem wird eine Autobombe vor einem Luxushotel gezündet. Später müssen sich Mitglieder der Gruppe Salafia Jihadia vor Gericht verantworten, die Verbindungen zu El Kaida haben sollen. Vier Terroristen werden zum Tode verurteilt, 83 Hintermänner und Helfer zu Haftstrafen.

28. November 2002:Drei Selbstmordattentäter sprengen ein Auto vor einem von israelischen Touristen besuchten Hotel in Mombasa in Kenia in die Luft. 18 Menschen sterben. Das Selbstmordkommando durchbricht mit einem mit Sprengstoff beladenen Lastwagen eine Absperrung und rast in die Lobby des Hotels Paradise. Die Attentäter sollen Verbindungen zu El Kaida gehabt haben.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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