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DNA-Spuren liefern Mann aus

Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

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Holländischer Junge über Tod der Familie informiert

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Der neunjährige Ruben, der als einziger den Flugzeugabsturz von Tripolis überlebt hat, wurde jetzt über den Tod seiner Eltern und seines Bruders informiert.

Amsterdam - Der holländische Junge, der als einziger den Flugzeugabsturz in Tripolis überlebte, ist inzwischen über den Tod seiner Familie informiert.

“Er weiß, dass seine Eltern und sein Bruder umgekommen sind“, teilten Angehörige des neunjährigen Ruben aus Tilburg in einer Erklärung mit. “Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.“

Bei dem Absturz waren am Mittwoch 103 Menschen ums Leben gekommen. Ruben wird an diesem Samstag zurück in den Niederlanden erwartet. Bei dem Absturz hatte er unter anderem Beinbrüche und eine Gehirnerschütterung erlitten. Er konnte sich zunächst nicht an das Geschehen erinnern.

Der Junge werde in einem libyschen Spezialflugzeug mit medizinischen Einrichtungen in Begleitung von zwei Ärzten zum Militärflughafen in Eindhoven geflogen, teilte ein Behördensprecher mit. Der abgesperrte Flugplatz sei ausgewählt worden, um Schaulustige fernzuhalten.

Ruben wurde in niederländischen Medien das “Wunder von Tripolis“ genannt. Das öffentliche Interesse an seinem Schicksal ist enorm. “Die gesamte Familie wird sich um Rubens Zukunft kümmern“, heißt es in der Erklärung seiner Angehörigen. Eine Tante und ein Onkel des Jungen waren nach Tripolis geflogen, um ihm beizustehen. Sie haben ihn dort nach eigenen Angaben behutsam über die Katastrophe und den Tod seiner Familie informiert. “Wir haben noch eine schwere Zeit vor uns. Und wir hoffen, dass die Medien unsere Privatsphäre respektieren“, heißt es in der Erklärung.

Darin danken Rubens Angehörige den Ärzten und Krankenschwestern des El-Khadra-Krankenhauses in Tripolis für die Behandlung und Betreuung des Jungen. “Das medizinische Team war fantastisch und sehr professionell.“ Auch die vielen Botschaften des Mitgefühls aus den Niederlanden und Libyen hätten Ruben und seinen Angehörigen sehr geholfen.

dpa

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