Hunde sind die besseren Therapeuten

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Hunde sind die besseren Therapeuten, glaubt ein Drittel der amerikanischen Tierbesitzer.

Los Angeles - Ein Drittel aller amerikanischen Tierbesitzer findet, dass ihr Haustier ein besserer Zuhörer ist als ihre bessere Hälfte. Ob Hund, Katze oder Maus ist dabei ganz und gar nicht egal.

Haustiere sind bessere Zuhörer als Ehemänner. Das findet zumindest ein Drittel aller verheirateten Haustierbesitzerinnen in den USA, wie aus einer Umfrage im Auftrag der Nachrichtenagentur Associated Press und Petside.com hervorgeht. Immerhin 18 Prozent der befragten Ehemänner wiederum finden eher ein offenes Ohr bei ihren Haustieren als bei ihren Ehefrauen. Christina Holmdahl redet dauernd mit ihrer Katze, ihren zwei Hunden oder drei Pferden - über ihren Angetrauten, versteht sich. “Welches Tier auch immer gerade zur Stelle ist, wenn ich loslege“, sagte die 40-Jährige, die mit ihrem Mann in Fort Stewart stationiert ist, einer Militärbasis im US-Staat Georgia.

“Meistens muss ich einfach meinem Ärger über die Arbeit oder meinen Mann Luft machen.“ Das helfe ihr beim Nachdenken. Insgesamt geht einer von zehn Befragten lieber zum Haustier als zur besseren Hälfte. Aber auch da gibt es Unterschiede: Hunde eignen sich laut Umfrage am besten zum Seelentröster. 25 Prozent der Hundebesitzer finden in ihren Vierbeinern bessere Therapeuten als in ihren Ehepartnern, aber nur 14 Prozent der Katzenbesitzer. Für Tierpsychologin Karen Sueda aus Los Angeles liegt die Sache auf der Hand: “Haustiere sind toll, weil sie uns bedingungslos unterstützen, nie Widerworte geben oder falsch beraten, und immer für uns da sind.“ Beim Lebenspartner sei das nicht immer der Fall, insbesondere Männer versuchten Probleme zu lösen, statt einfach nur zuzuhören.

DAPD

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