El Kaida bekennt sich zu Entführungen in Westafrika

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Die Mitarbeiter einer spanischen Hilfsorganisation (l-r) Roque Pascual Salazar, Alicia Gamez and Albert Vilalta wurden entführt.

Madrid/Nouakchott - Das Terrornetzwerk El Kaida hat sich zur Entführung von drei Spaniern und einem Franzosen in den westafrikanischen Ländern Mauretanien und Mali bekannt.

Ein Sprecher der Terrorgruppe El Kaida im islamischen Maghreb (AQMI) sagte in einer Tonbandbotschaft, dass die vier Europäer sich in der Gewalt der Organisation befänden. Die Aufnahme wurde am Dienstag vom arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira ausgestrahlt.

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

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Die Organisation kündigte an, den Regierungen Spaniens und Frankreichs demnächst ihre Forderungen zur Freilassung der Geiseln übermitteln. Ein Expertenkomitee der spanischen Regierung stufte die Aufnahme als glaubwürdig ein. Dem Gremium gehören hohe Beamte verschiedener Ministerien und des Geheimdiensts CNI an. Die drei Spanier - freiwillige Mitarbeiter einer Hilfsorganisation aus Barcelona - waren am 29. November im Wüstenstaat Mauretanien auf einer Landstraße überfallen und gekidnappt worden. Vier Tage zuvor war im Norden Malis ein Franzose aus einem Hotel verschleppt worden.

dpa

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