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Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

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Kampagne: "Rauchen ist wie erzwungener Oralsex"

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Umstrittene Anti-Rauch-Kampagne in Frankreich.

Paris - Eine Anti-Rauch-Kampagne sorgt in Frankreich für riesen Ärger: Eine französische Organisation setzt auf Plakaten das Rauchen mit erzwungenem Oralsex gleich.

Hier sehen Sie einen Anti-Raucher-Spot der französischen Kampagne

Die Anspielung auf den Plakaten ist unmissverständlich: Wer raucht, ist Sklave des Tabaks und ordnet sich ihm unter. Wie eine unsichtbare Hand zwingt die Sucht sie, sich selbst zu schädigen. Auf den drei Bildern der Organisation DNF ("Die Rechte der Nichtraucher") sind zwei Jungen und ein Mädchen zu sehen, die in eindeutiger Stellung vor dem Schritt eines Herrn in Anzug knien. Unterwürfig und ängstlich blicken sie nach oben. Die Hand des Herren ruht auf den Köpfen der Jugendlichen und zwingt sie zu dieser Haltung. Im Mund aber haben die Jugendlichen nicht das Geschlechtsteil des Mannes, sondern eine Zigarette. "Wer raucht, ist Sklave des Tabaks", ist unter dem Bild zu lesen.

Die Fotos der Kampagne

Schockierende Anti-Rauch-Kampagne

Die umstrittene Kampagne hat zu zahlreichen kritischen Reaktionen geführt. Die französische Regierung distanzierte sich von der Aktion. Die zuständige Staatssekretärin Nadine Morano ließ laut der Ärztezeitung verlauten: "In Zeiten, in denen gegen Kinderpornografie gekämpft wird, muss es andere Wege geben, Jugendlichen die Abhängigkeit von Zigaretten verständlich zu machen." Sie möchte die Bilder verbieten.

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Auch in deutschen Raucher-Communities hat die Aktion bereits Aufmerksamkeit erregt. Im Forum des Vereins Netzwerk Rauchen sprechen die Mitglieder von Raucherdiffamierung. "Das Gefühl fürGeschmack hat die Antis ja längst in ihrem religiösen Eifer verlassen. Aber diese Plakate sind ein bemerkenswerter Meilenstein", meint ein User.

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fotostrecke

Die zuständige Werbeagentur "BDDP et Fils" verteidigt die Kampagne auf ihrer Website: Die Jungendlichen seien unempfänglich gegenüber Gesundheitsargumenten. Die Kampagne solle vor allem eines: schockieren. Man wolle die rauchenden Jugendlichen auf ihre Abhängigkeit, die auch Unterwerfung bedeute, aufmerksam machen.

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