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Kurzbotschaftendienst in Testphase

Kein Sonderrecht: Trump darf nicht in doppelter Länge twittern

Keine Bevorzugung von Donald Trump auf Twitter: Von der anvisierten Verdoppelung der Textlängen in dem Kurzbotschaftendienst von 140 auf 280 Zeichen wird der US-Präsident vorerst nicht profitieren.

Washington - "Er gehört nicht zur Testgruppe", schrieb der Mitgründer des US-Unternehmens, Biz Stone, am Mittwoch in dem Internetdienst. Twitter hatte zuvor angekündigt, dass die Reform zunächst mit einer kleinen Gruppe von Nutzern getestet werden solle.* Dies löste Spekulationen aus, dass der US-Präsident zu den Testpersonen gehören könnte. Trump nutzt Twitter ausgiebig und leidenschaftlich zur Verbreitung seiner oft polemischen Botschaften. Ein Nutzer hatte dem Unternehmen sarkastisch dafür gedankt, dass es dem Präsidenten "zwei Mal mehr Raum gibt, statt sich um den Mist zu kümmern, den er bereits mit 140 Zeichen angerichtet hat". Ein anderer User schrieb: "Indem man Trump 280 Zeichen gibt, mit denen er spielen kann, bettelt man geradezu um einen internationalen Vorfall." Allerdings versteht es der US-Präsident bereits jetzt, die 140-Zeichen-Grenze zu überwinden - indem er zu manchen Themen Ketten aus direkt aufeinander folgenden und inhaltlich zusammenhängenden Twitter-Botschaften bastelt.

afp

*Merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Rubriklistenbild: © AFP

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