Tirol bremste (mal wieder) Lkw-Verkehr

Polizei zieht Bilanz zur dritten Lkw-Blockabfertigung in dieser Woche

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Kufstein/Kiefersfelden - Auch am Morgen des 11. Maies mussten Autofahrer, die in Richtung Tirol und Italien fahren wollten, viel Geduld aufbringen. Um 5 Uhr hatten die Tiroler Behörden mit der dritten Lkw-Blockabfertigung in dieser Woche begonnen, die noch am Vormittag abgeschlossen wurde.

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UPDATE, 11.25 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Wie üblich begannen die Tiroler Behörden um 5 Uhr mit der sogenannten Dosierungsmaßnahme auf der österreichischen Inntalautobahn A12 auf Höhe der Ausfahrt Kufstein-Nord in Fahrtrichtung Innsbruck. Als Durchlauf wurde eine Anzahl von 250 Lkw je Stunde zugelassen.

Gegen 6 Uhr hatte sich der Lkw-Verkehr auf circa 17 Kilometer Länge bis fast zur Anschlussstelle Reischenhart zurückgestaut. Gegen 7 Uhr erreichte er das Inntaldreieck mit einer Gesamtlänge von circa 25 Kilometern. Während sich der Stau dann von vorne langsam auflöste, verlagerte er sich durch stark nachfließenden Lkw-Verkehr immer mehr zurück auf die A8. 

In Fahrtrichtung München gab es dabei keine Verkehrsbehinderungen, in Fahrtrichtung Salzburg erreichte er gegen 7.25 Uhr seine größte Länge bis leicht über die Anschlussstelle Rosenheim-West hinaus. Gegen 8.15 Uhr hatte sich der Stau gänzlich wieder aufgelöst.

Um 8.30 Uhr wurden die Dosierungsmaßnahmen auf österreichischer Seite beendet. Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützungskräften der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim und der Autobahnpolizei Holzkirchen sorgten dafür, dass die Anschlussstellen Kiefersfelden, Oberaudorf, Brannenburg, Reischenhart und Rosenheim-West sowie der linke Fahrstreifen der A93 und die zwei beziehungsweise drei linken Fahrstreifen der A8 für den Individualverkehr frei blieben. 

Somit kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen für die nicht von der Blockabfertigung betroffenen Verkehrsteilnehmer. In diesem Zusammenhang bittet die Verkehrspolizei Rosenheim die Verkehrsteilnehmer darum, nicht auf dem Seitenstreifen am Stau vorbeizufahren. Dies stellt nicht nur eine mit einem Bußgeld von 75 Euro bewehrte Verkehrsordnungswidrigkeit dar, sondern auch eine Gefahr für die Einsatzkräfte, die sich teilweise auf dem Seitenstreifen aufhalten. Außerdem werden die Ein- und Ausfahrten der Anschlussstellen eben gerade für den Individualverkehr frei gehalten.

Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim


UPDATE, 8.50 Uhr - Verkehr normalisiert sich

Die Lkw-Blockabfertigung wurde seitens der Tiroler Behörden inzwischen beendet. Der Verkehr auf der A93 ist gerade dabei, sich zu normalisieren. Auf der A8 gibt es wegen der Blockabfertigung keine Verkehrsstörungen mehr.

UPDATE, 7.05 Uhr - Bereits fast 25 Kilometer Stau

Wie befürchtet, sind die Auswirkungen der Lkw-Blockabfertigung auf die heimischen Autobahnen direkt nach dem Feiertag erheblich. Um 7 Uhr hatte der Stau bereits eine Länge von 25 Kilometern. Die "Dosierungsmaßnahme" soll noch bis 10 Uhr andauern.

Inzwischen reicht der Stau sogar auf die A8 zurück. Zwischen Bad Aibling und Inntaldreieck in Fahrtrichtung Salzburg und zwischen Rohrdorf und Inntaldreieck in Fahrtrichtung München müssen die Autofahrer mit Behinderungen und Stau im Berufsverkehr rechnen.

UPDATE, Freitag, 6.20 Uhr - Erneut Blockabfertigung am Brückentag

Am Freitag um 5 Uhr haben die Tiroler Behörden zum dritten Mal in dieser Woche mit einer Lkw-Blockabfertigung bei Kufstein begonnen. Wegen des Feiertages am Donnerstag und dem damit verbundenen Lkw-Fahrverbot am Donnerstag sind die Auswirkungen am Morgen bereits deutlich zu spüren.

Gegen 6 Uhr hat der Lkw-Stau auf der A93 zwischen dem Inntaldreieck und der Grenze bereits eine Länge von satten 18 Kilometern erreicht. Die Polizei weist darauf hin, dass ein Überholverbot für Schwerverkehr besteht und dass der Standstreifen nicht befahren werden darf. 

UPDATE, Dienstag, 11 Uhr - Pressemeldung Polizei

Wie üblich begannen die Tiroler Behörden um 5 Uhr mit der sogenannten „Dosierungsmaßnahme“ auf der österreichischen Inntalautobahn A12 auf Höhe Ausfahrt Kufstein Nord, Fahrtrichtung Innsbruck. Als maximaler Durchlauf wurde eine Anzahl von 250 bis 300 Lkw je Stunde zugelassen.

Gegen 6 Uhr hatte sich der Lkw-Verkehr auf etwa 5 km Länge bis zur Anschlussstelle Oberaudorf zurückgestaut. Aufgrund stark zunehmenden Lkw-Verkehrs entwickelte sich innerhalb einer Stunde ein Rückstau bis an die Anschlussstelle Brannenburg, Gesamtlänge ca. 15 km. Während sich der Stau dann von vorne langsam auflöste, verlagerte sich ein ca. 2 bis 3 km langer Staublock durch stark nachfließenden Lkw-Verkehr immer mehr zurück in Richtung Inntaldreieck.

Um 8.10 Uhr wurde schließlich die Blockabfertigung am „Checkpoint“ Kufstein Nord beendet, um 8.50 Uhr hatten sich die letzten „Staunester“ zwischen Inntaldreieck und Anschlussstelle Reischenhart aufgelöst. Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützungskräften der OED Rosenheim sorgten dafür, dass die Anschlussstellen Kiefersfelden, Oberaudorf, Brannenburg und Reischenhart sowie der linke Fahrstreifen der A 93 für den Individualverkehr frei blieben. Somit kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen für die nicht von der Blockabfertigung betroffenen Verkehrsteilnehmer.

Pressemeldung Verkehrspolizei Rosenheim

UPDATE, 10 Uhr: Pressemeldung

Wie üblich begannen die Tiroler Behörden um 5 Uhr mit der sogenannten "Dosierungsmaßnahme" auf der österreichischen Inntalautobahn A12 Höhe Ausfahrt Kufstein-Nord in Fahrtrichtung Innsbruck. Als maximaler Durchlauf wurde eine Anzahl von 250 Lastwagen je Stunde zugelassen

Gegen 6 Uhr hatte sich der Lkw-Verkehr zwischen den Anschlussstellen Brannenburg und Oberaudorf auf die maximale Länge von 10 km zurückgestaut. Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützungskräften der Autobahnpolizeistation Holzkirchen und der OED Rosenheim sorgten dafür, dass die Anschlussstellen Kiefersfelden und Oberaudorf sowie der linke Fahrstreifen der A93 für den Individualverkehr frei blieben

Somit kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen für die nicht von der Blockabfertigung betroffenen Verkehrsteilnehmer. Nachdem es um 7.30 Uhr am Kontrollpunkt der Tiroler Behörden sowie im Verlauf der A93 zu keinen Lkw-Staus mehr kam, wurde die Maßnahme beendet.

Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

UPDATE, Montag, 7.05 Uhr:

Am frühen Morgen hat Tirol mit der ersten von drei Lkw-Blockabfertigungen in dieser Woche begonnen. Seit 5 Uhr werden maximal 300 Lastwagen pro Stunde über die Grenze bei Kufstein-Süd in Fahrtrichtung Italien gelassen.

Deswegen gibt es - mal wieder - auch auf bayerischer Seite Verkehrsbehinderungen. Insgesamt staut es sich derzeit auf der A93 zwischen Dreieck Inntal und Kiefersfelden auf neun Kilometern auf dem rechten Fahrstreifen. Zudem wird das bestehende Überholverbot für Schwerverkehr hingewiesen. Auch der Standstreifen darf nicht befahren werden.

SERVICE: Verkehrsmeldungen - bayerninfo.de

Der Vorbericht:

Wie es aus Innsbruck hieß, führt das Bundesland Tirol in der Woche mit dem Feiertag "Christi Himmelfahrt" am Montag, 7. Mai, am Dienstag, 8. Mai, wie auch am Freitag, 11. Mai, jeweils nach Ende des Nachtfahrverbots ab 5 Uhr morgens wieder Lkw-Blockabfertigungen durch. Auf der Inntalautobahn bei Kufstein-Nord werden durch österreichische Einsatzkräfte in Fahrtrichtung Süden die Lkw gezählt und bei Erreichen einer vermeintlichen Kapazitätsgrenze von etwa 250 bis 300 Lkw pro Stunde wird deren Fahrt verlangsamt oder nötigenfalls auch angehalten. 

Die Verkehrsteilnehmer müssen daher an diesen Tagen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in südlicher Fahrtrichtung auf der Inntalautobahn (A93) in Bayern rechnen, die auch auf die Autobahn München - Salzburg (A8) zurückreichen können.

Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer eindringlich:

Halten Sie unbedingt die angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h und das Überholverbot für Lkw (über 3,5 Tonnen) ein!

Lkw-Fahrer müssen die Ein- und Ausfahrten an den Anschlussstellen und an den Parkplätzen auf jeden Fall freihalten!

Um die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit möglichst gering und die Flüssigkeit des Verkehrs soweit als möglich aufrecht zu erhalten, wird die Verkehrspolizei Rosenheim mit Unterstützung umliegender Dienststellen die erforderlichen Verkehrslenkungs- und Verkehrsregelungsmaßnahmen ergreifen. Die aktuellen Verkehrsinformationen der Verkehrsmeldestelle Bayern sind im Internet unter www.bayerninfo.de abrufbar, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Freitag mitteilte.
Erst am Mittwoch, 2. Mai, hatte die letzte Blockabfertigung für eine Menge Chaos in der Region gesorgt. Teilweise waren die Staus bis zu 35 Kilometer lang und behinderten teilweise sogar auch den Verkehr auf der A8 (München-Salzburg). Die zahlreichen Blockabfertigungen hatten auf politischer Ebene immer wieder zu Auseinandersetzungen geführt.

PP Oberbayern Süd/mw

Quelle: rosenheim24.de

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