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Klimawandel lässt Zahl der Hummeln schwinden

Eine Hummel sucht auf der Blüte einer Kirsche nach Pollen. Foto: Felix Kästle/Illustration
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Eine Hummel sucht auf der Blüte einer Kirsche nach Pollen. Foto: Felix Kästle/Illustration

Leipzig (dpa) - Die Zahl der für die Bestäubung etwa von Erdbeeren und Tomaten wichtigen Hummeln schwindet. Den Insekten setze vor allem der Klimawandel zu, sagte Agrarökologe Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig der Deutschen Presse-Agentur.

Die Lage sei besorgniserregend. Die 60 Hummelarten in Deutschland sind demnach zusammengenommen für die Bestäubung von Kulturpflanzen genauso wichtig wie die Honigbiene, eine von 300 Bienenarten.

Anders als Bienen reagierten Hummeln empfindlich auf höhere Temperaturen. Sie schwänden mit steigenden Temperaturen zunehmend aus südlichen Verbreitungsgebieten wie den Mittelmeerländern, sagt Settele. «Es gibt klare Anhaltspunkte, dass ihre Zahl zurückgeht.»

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