Derzeit 250 Asylsuchende in Kufstein

50 Flüchtlingen dürfen pro Stunde nach Rosenheim

Kufstein - Derzeit halten sich 250 Flüchtlinge in Kufstein und Erl auf. Mit der Bundespolizei ist eine Absprache getroffen worden, wie viele Asylsuchende pro Stunde einreisen dürfen.

UPDATE 14.05 Uhr:

Es seien derzeit rund 250 Flüchtlinge in Kufstein und Erl untergebracht, berichtet die Tiroler Polizei gegenüber Radio Charivari. Die Rosenheimer Bundespolizei bestätigt, dass es eine Absprache gibt, nach der pro Stunde 50 Migranten per Zug von Kufstein nach Rosenheim kommen können. Es wird aber erneut betont, dass der Grenzübergang Kiefersfelden keiner der fünf Kontingentübergänge sei. 

UPDATE 10.40 Uhr:

Wie Radio Charivari meldet wird im Parkhaus der Festspiele Erl ein sogenanntes "Transitzentrum" für 500 Personen eingerichtet. Obwohl die Unterkunft erst in zwei Wochen komplett einsatzbereit sein soll, kamen dort am Sonntag wohl schon 200 Flüchtlinge unter. Wenn alles mit Bayern gut abgesprochen sei funktioniere das, sagte eine Tiroler Landesrätin.

Erstmeldung:

Deutschland hat mit Österreich fünf Kontingentübergänge für Flüchtlinge vereinbart, Kufstein-Kiefersfelden ist aber keiner davon.

Wie Charivari berichtet haben die österreichischen Behörden dennoch am Samstag in acht Bussen und einem Sonderzug Asylsuchende nach Kufstein gebracht. Es sollen sich schließlich 1000 Flüchtlinge in einem Camp aufgehalten haben, was zu verstärkter Einreise führte. Die Konsequenz daraus sei laut Charivari die Einstellung des Zugverkehrs gewesen.

Doch damit nicht genug: bei Kufstein solle ein Übergangsquartier für 500 Personen Personen geschaffen werden, heißt es in einem Protokoll aus bayerischen Sicherheitskreisen. Tatsächlich richte man sich dort aber wohl auf 1000 Flüchtlinge ein.

Quelle: Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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