Weil sie unverkäuflich waren

Kunsträuber wollte Millionen-Bilder verbrennen

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Das Gemälde „Tête d'Arlequin“ (1971) von Pablo Picasso ist von enormem Wert und wäre beinahe in Flammen aufgegangen

Bukarest - Einer der Rumänen, der am spektakulären Bilderraub aus der Rotterdamer Kunsthalle beteiligt gewesen sein soll, wollte die Gemälde im Wert von vielen Millionen anscheinend verbrennen.

Dies sagte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Bukarest vor Gericht, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax berichtete. Ob die Bilder nun in Sicherheit seien, wollte die Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur dpa am Freitag nicht sagen. Vor Gericht hatte der Staatsanwalt gesagt, einer der Tatverdächtigen habe gemerkt, dass die Gemälde nicht zu verkaufen seien. Deswegen habe er einem Komplizen am Telefon gesagt: „Wir sollten sie (die Bilder) lieber verbrennen.“ Die Ermittler hätten dieses Gespräch abgehört.

Die Meisterwerke im Wert von 50 bis 100 Millionen Euro - darunter Bilder von Pablo Picasso, Henri Matisse, Paul Gauguin und Claude Monet - waren in der Nacht vom 15. zum 16. Oktober 2012 aus dem Rotterdamer Museum gestohlen worden. Am Montag waren in Bukarest drei Tatverdächtige verhaftet worden.

Bei den gestohlenen Werken handelt es sich um „Tête d'Arlequin“ (1971) von Pablo Picasso, „La Liseuse en Blanc et Jaune“ (1919) von Henri Matisse, „Waterloo Bridge, London“ (1901) und „Charing Cross Bridge, London“ (1901) von Claude Monet, „Femme devant une fenêtre ouverte, dite la Fiancée“ (1888) von Paul Gauguin, „Autoportrait“ (zirka 1889-1891) von Meyer de Haan sowie „Woman with Eyes Closed“ (2002) von Lucian Freud.

dpa

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