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Familiendrama in Tirol

Vater (28) tötet seine beiden Töchter - Polizei nennt Motiv

Kleinkinder in Tirol ermordet
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Blick auf ein Einfamilienhaus in Längenfeld im Tiroler Ötztal, in dem zwei kleine Mädchen im Alter von neun Monaten und zwei Jahren getötet wurden.

Tirol - Im Bezirk Imst wurden am Montagnachmittag (28. Dezember) zwei Kleinkinder ermordet. Der Vater der beiden Mädchen hat die Tat gestanden.

Update, 17.13 Uhr - Motiv für Tötung von zwei Schwestern in Österreich war Überforderung

Der Vater von zwei in Österreich getöteten Schwestern hat die Tat laut Polizei gestanden. Er habe aus einer „beruflichen und privaten Überforderung heraus“ gehandelt, fasste die Chefin des Landeskriminalamts Tirol, Katja Tersch, das Motiv nach der Vernehmung am Dienstag zusammen.

Befragungen des Umfelds der Familie hatten keine Hinweise auf einen Streit der Eheleute ergeben. Auch ist der Verdächtige nicht arbeitslos.

Der 28-Jährige soll die Kleinkinder im Alter von neun Monaten und zwei Jahren am Montag in ihren Kinderzimmern in einem Einfamilienhaus in Längenfeld/Tirol getötet haben. Laut Obduktion wurden die Opfer erstickt und erwürgt.

Die Mutter war zum Zeitpunkt des Geschehens nicht im Haus. Als sie ihren Mann telefonisch nicht erreichen konnte, bat sie ihre Schwester nachzusehen. Die Verwandte fand dann die Opfer. Der 28-Jährige beging laut Polizei nach der Tat einen Suizidversuch und liegt im Krankenhaus.

Update, Dienstag (29. Dezember), 13.21 Uhr: Motiv für Tötung von zwei Schwestern in Tirol noch unklar

Nach der Tötung von zwei Kleinkindern in Tirol ist das Motiv weiter unklar. Befragungen des Umfelds der Familie hätten keine Hinweise ergeben, sagte die Chefin des Landeskriminalamts Tirol, Katja Tersch, am Dienstag. „Es kann sich niemand erklären.“ Tatverdächtig ist weiterhin der 28 Jahre alte Vater der Kinder. Er liegt nach einem Suizidversuch im Krankenhaus und sollte im Lauf des Tages vernommen werden.

Die beiden Schwestern im Alter von neun Monaten und zwei Jahren waren am Montagnachmittag leblos in ihren Kinderzimmern in einem Einfamilienhaus in Längenfeld in Tirol gefunden worden. Sie starben durch Gewalteinwirkung gegen den Hals. Die genaue Todesursache muss die Obduktion klären. Die Mutter war zum Zeitpunkt der Tat nicht zu Hause.

Erstmeldung, Montag (28. Dezember): Kinder in Tirol ermordet

Eine schreckliche Tragödie ereignete sich am Nachmittag des 28. Dezembers im Bezirk Imst in Tirol. Gegen 15.30 Uhr wurde die Polizei verständigt, dass es in einem Einfamilienhaus in Längenfeld zu einer Gewalttat gekommen sei.

Polizei entdeckt tote Kleinkinder

Vor Ort entdeckte die Polizei die leblosen Körper von zwei kleinen Mädchen, einmal zwei Jahre alt und einmal neun Monate alt. Ein sofort alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Kinder feststellen.

Vater dringend tatverdächtig

Die Polizei vermutet, dass der Vater - ein 28-jähriger Österreicher - seine beiden Kinder mit „Gewalteinwirkungen gegen den Hals“ getötet hat. Der Tatverdächtige hat direkt nach der Tat versucht, sich das Leben zu nehmen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Polizei konnte den Mann noch nicht vernehmen. Das Tatmotiv und die genauen Umstände der Tat sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

bcs / Landespolizei Tirol

Berichterstattung bei Suizid:

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

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