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Teils rund zwei Meter verschüttet

Lawine am Wilden Kaiser reißt drei Skitourengeherinnen mit

Kirchdorf - Am Wilden Kaiser löste sich am Samstagmittag, wohl durch die warmen Sonnenstrahlen, eine Lawine. Drei Skitourengeherinnen wurden mitgerissen und teils rund zwei Meter verschüttet.

Am 26.03.2016 unternahm eine 6-köpfige Gruppe Einheimischer (2 Männer und 4 Frauen im Alter zwischen 23 und 26 Jahren) eine Skitour im Wilden Kaiser von der Griesener Alm (1.006 m) im Kaiserbachtal zur Fritz-Pflaum-Hütte (Gemeindegebiet 6382 Kirchdorf iT).

Gegen 14:10 Uhr dürfte sich durch die tageszeitliche Erwärmung Schnee in den Felsabbrüchen des Mitterkaiser-Nord-West-Hanges gelöst haben. Der in die Tiefe stürzende Schnee dürfte am Wandfuß des Mitterkaisers zwei Schneebrettlawinen ausgelöst haben. In der Folge wurden drei weibliche Mitglieder der Skitourengruppe, die in entsprechenden Abständen aufstiegen, erfasst und mitgerissen. Eine Tourengeherin wurde dabei 2,20 Meter tief verschüttet, eine weitere Teilnehmerin der Gruppe 1 Meter tief verschüttet und eine dritte Frau teilverschüttet. 

Während die beiden Männer sofort mit der Kameradenrettung (Ortung und Bergung) begannen, setzte die ebenfalls nicht verschüttete vierte Frau einen Notruf per Handy ab. Es konnten schließlich alle drei verschütteten Frauen – auch unter Mithilfe eines nachkommenden Schitourengehers – lebend geborgen werden. Die Frauen wurden mit den NAH Heli 3 und C4 in die BKH St Johann iT und Kufstein geflogen. Eine Tourengeherin war stark unterkühlt, ansonsten blieben die Frauen aber unverletzt.

Die 6-köpfige Tourengruppe war gut ausgerüstet (Notfallausrüstung – LV-Suchgerät usw) und erfahren.

Neben den NAH Heli 3 und C4 waren auch der Polizeihubschrauber Libelle, die Bergrettung St Johann iT (20 Mann), Alpinpolizisten und 1 Lawinenhundeführer mit Suchhund im Einsatz.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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