Letzter Außenbordeinsatz der "Discovery"-Astronauten

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Astronauten beim Außeneinsatz an der ISS.

Cape Canaveral - Zwei Astronauten der US-Raumfähre “Discovery“ haben einen dritten und letzten Einsatz im freien All absolviert. Sie verlegten 18 Meter Kabel für den Ausbau der ISS.

Der schwedische ESA-Astronaut Christer Fuglesang und sein amerikanischer Kollege Danny Olivas brachten in der Nacht zum Sonntag neue Antennen an der Internationalen Weltraumstation (ISS) an und verlegten 18 Meter Kabel für den weiteren Ausbau der Station, die im Februar nächsten Jahres geplant ist.

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In dem siebenstündigen Arbeitseinsatz blieb nach Angaben der NASA eine Aufgabe unerledigt, weil es Probleme beim Anschluss eines Kabelsteckers gab. Die Bodenstation wies die Astronauten daraufhin an, den Stecker zu isolieren. Am Freitag flog das Trümmerteil einer Ariane-5-Rakete dicht an der ISS vorbei, ohne Schaden anzurichten.

Das fast 20 Quadratmeter große Schrottstück näherte sich der Orbitalstation bis auf 1.280 Meter, wie die US-Weltraumbehörde NASA mitteilte. Die Astronauten schliefen zu diesem Zeitpunkt noch, und die NASA sah nach eigenen Angaben keinen Anlass, sie aufzuwecken, um die Position der ISS zu verändern. Die sieben Astronauten der “Discovery“ verlassen die ISS am Dienstag. Ihr 13-tägiger Flug endet am Donnerstag mit der in Florida geplanten Landung. Zurück bleiben sechs Besatzungsmitglieder der ISS - zwei Amerikaner, zwei Russen, ein Belgier und ein Kanadier.

AP

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