Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Luxemburger Bankkunden bestohlen - Festnahmen

+
Diebe haben in Luxemburg Bankkunden bestohlen.

Frankfurt/Main - Eine Diebesbande, die zahlreiche Kunden von Luxemburger Banken um mehrere hunderttausend Euro bestohlen hat, ist in Frankfurt und im Raum Düsseldorf festgenommen worden.

Die fünf Täter suchten sich nach Angaben der Bundespolizei gezielt ältere Bundesbürger als Opfer aus, nachdem diese in Luxemburg Geld abgehoben hatten und mit dem Zug nach Hause fuhren. Die zwischen 35 und 50 Jahre alten Täter stammten alle aus dem Gebiet des früheren Jugoslawien. Sie sollen ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familien ausschließlich mit den Diebstählen bestritten haben. 64 Fälle können ihnen nach Darstellung der Ermittler nachgewiesen werden.

“Von einer hohen Dunkelziffer muss ausgegangen werden, da nur ein geringer Teil der Geschädigten auch bereit war, die Diebstähle anzuzeigen“, teilte das Amt am Freitag in Koblenz mit. Als Opfer wählten die Täter in der Regel 65 bis 80 Jahre alte Bahnreisende aus, die zuvor in Luxemburg Geld abgehoben hatten. Beim Ein- oder Aussteigen in die Züge verursachten die Täter ein künstliches Gedränge, das einer von ihnen ausnutzte, um dem zuvor ausgespähten Opfer in die Jackentasche zu fassen. Die meisten Rentner wurden in Koblenz oder Köln bestohlen.

Die Bande soll aber auch in der Schweiz, Belgien, Österreich und Frankreich zugegriffen haben. Nach langwierigen Ermittlungen hätten Spezialkräfte der Bundespolizei vier der Beschuldigten, die als besonders gewalttätig gelten, am Donnerstagabend im Raum Düsseldorf festgenommen. Haftbefehle gegen sie lagen bereits vor. Zugleich wurden fünf Wohnungen durchsucht und Beweismaterial sichergestellt. Der fünfte Täter wurde im Raum Frankfurt verhaftet.

dpa

Kommentare