Lüttich: Mädchen lebend aus Trümmern geborgen

Brüssel - Nach dem Einsturz eines Hauses in Lüttich haben die Rettungskräfte ein Mädchen lebend aus den Trümmern geborgen. Das Schicksal weiterer Verschütteter sei aber nach wie vor unklar, teilte die Feuerwehr mit.

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Das Mädchen sei ungefähr zwölf Jahre alt, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Das Kind sei in einem Schockzustand in ein Krankenhaus gebracht worden. Sie habe erklärt, Stimmen während der Nacht gehört zu haben, wisse aber nicht, bis zu welcher Uhrzeit. “Wir hoffen weiter, noch mehr Menschen retten zu können“, sagte der Chef der Lütticher Feuerwehr, Jean-Marc Gilissen. In der ostbelgischen Stadt war nach einer Explosion in der Nacht zum Mittwoch im Zentrum ein Wohnhaus eingestürzt. Etwa 20 Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Die Rettungsmannschaften suchten am Nachmittag weiterhin teilweise mit bloßen Händen nach Überlebenden.

dpa

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