Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Luca Magnotta

Mordprozess: Porno-Killer steht vor Gericht

Luca Magnotta
+
Der in Berlin gefasste Porno-Killer Luca Magnotta trifft im Juni 2012 in Kanada ein.

Montréal - Zum Auftakt des Mordprozesses gegen den früheren Pornodarsteller Luka Rocco Magnotta, der seinen chinesischen Ex-Freund ermordet und zerstückelt haben soll, hat der Angeklagte in Montréal auf nicht schuldig plädiert.

Während der Ermittlungen habe der 32-Jährige allerdings "die Taten gestanden", sagte Richter Guy Cournoyer am Montag.

Magnotta nahm zum Prozessauftakt am Montagvormittag auf der Anklagebank in einem Glaskasten Platz. Der kleine Gerichtssaal in Montréal kann lediglich 13 Zuschauer fassen, darunter fünf Journalisten und drei Angehörige des Opfers. Richter Cournoyer rief die zwölf Geschworenen auf, sich ein Bild zu machen, ob Magnotta schuldfähig ist. Die Verteidigung setzt in dem Prozess darauf, dass ihr Mandant als nicht schuldfähig eingestuft wird.

Die Gegenseite wirft Magnotta vor, seine Tat mindestens sechs Monate lang geplant und "vorsätzlich" gehandelt zu haben. Sie stützt sich auf einen britischen Journalisten, der Magnotta Ende 2011 getroffen haben soll - im Rahmen von Recherchen über ein Video, in dem eine Schlange kleine Katzen verschlingt.

In dem Verfahren geht es um

Der Torso des Opfers wurde in einem Koffer im Müll nahe Magnottas Wohnung in Montréal gefunden, später

Nach der Tat floh der Kanadier über Frankreich nach Deutschland, wo er in einem Berliner Internetcafé schließlich erkannt und festgenommen wurde. Verantworten muss sich der 32-Jährige nun wegen Mords und Leichenschändung, der Verbreitung obszönen Materials sowie der Belästigung von Politikern.

Magnotta plädierte am Montag in Montréal mit hoher Stimme in allen fünf Anklagepunkten auf nicht schuldig, bei einem Schuldspruch droht ihm lebenslange Haft. Richter Cournoyer will bei dem Prozess, der auf Englisch und Französisch geführt wird, etwa 60 Zeugen befragen.

AFP

der in Berlin gefasst worden war

, dürfte etwa zwei Monate dauern.

einen der spektakulärsten Kriminalfälle

der vergangenen Jahre: Dem früheren Pornodarsteller wird vorgeworfen, im Mai 2012 seinen Ex-Freund, den 33-jährigen Lin Jun, mit einem Eispickel getötet und

Filmaufnahmen der Tat ins Internet gestellt

zu haben.

entdeckte die Polizei den Kopf

in einem Park. Magnotta schickte der Anklage zufolge auch Leichenteile an politische Parteien in Ottawa sowie an Schulen in Vancouver..

Kommentare