Tödlicher Bergunfall

Bergwanderer stürzt im Rofangebirge in den Tod

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Die Besatzung des Notarzthubschraubers konnte nur noch den Tod des Wanderers feststellen.

Schwaz - Im Rofangebirge ist am Montag ein deutscher Bergwanderer tödlich verunglückt. Der 73-Jährige stürzte gut 100 Meter über einen steilen Schotterhang in die Tiefe.

Am Montag startete eine zehnköpfige deutsche Wandergruppe von der Bergstation der Rofanseilbahn zu einer Wanderung auf den 2299 Meter hohen Hochiss im Tiroler Rofangebirge, östlich des Achensees. Während fünf Personen der Gruppe den Gipfel bestiegen, wartete der Rest bei der rund 150 Meter unterhalb des Gipfels befindlichen Abzweigung zur Dalfazalm. Ein 65-jähriger Teilnehmer entschloss sich dort für den Rückweg in Richtung zur Erfurter Hütte, der 73-jährige Wanderer aus Münchner schloss sich ihm an. Die anderen Gruppenmitglieder setzten die Tour zur Dalfazalm fort.

An der markierten Stelle stürzte der 73-jährige Münchner ab (Zum Vergrößern hier klicken)

Beim Abstieg über den mit Schotter durchsetzten Wanderweg kam der 73-Jährige gegen 12 Uhr in einer Seehöhe von ca. 2090 Meter zu Sturz, rutschte in der Folge über den ca. 30 Grad steilen Schotterhang rund 100 Meter hinunter und stürzte schließlich noch über einen Felsvorsprung. Sein 65-jähriger Begleiter, der beim Abstieg vorausging, verlor den Mann dort aber aus den Augen. In der Folge setzte der 65-Jährige einen Notruf ab. Die Besatzung des Notarzthubschraubers konnte später nur noch den Tod des Münchner Wanderers feststellen. Der Leichnam wurde vom Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal geflogen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Schwaz

Quelle: rosenheim24.de

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