Vermisste wollte aus Tirol über Bayern nach Münster

Wendung? Zeugen wollen Tabita Cirvele gesehen haben

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Tabita Cirvele wird seit dem Herbst 2016 vermisst. Damals ist sie von Tirol auf dem Weg nach Münster gewesen.
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Münster/Tirol - Seit dem Herbst 2016 wird Tabita Cirvele vermisst. Nun könnte es in dem Fall eine spektakuläre Wende geben.

Wo ist Tabita Cirvele? Diese Frage beschäftigt Ermittler seit Herbst 2016. Nun gibt es neue Hinweise auf ihren Verbleib. Hinweisgeber haben sich in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY…ungelöst" am 9. Mai gemeldet, wie unser Partnerportal tz.de berichtet. In einem 17-minütigen Film ist der Fall nochmals aufgerollt worden.

"Es sind rund zehn Hinweise eingegangen", erklärt ein Sprecher des Landeskriminalamtes gegenüber der Bild-Zeitung. "Gravierende Erkenntnisse konnten wir dadurch bisher nicht gewinnen." Zeugen wollen die gebürtige Lettin allerdings erst kürzlich gesehen haben.

Die 48-Jährige ist vor etwa anderthalb Jahren auf dem Weg durch Bayern von Reutte in Tirol nach Münster spurlos verschwunden. Kommt nach den Hinweisen nun wieder Bewegung in den Fall? "Diese Hinweise werden jetzt überprüft", sagt Walter Pupp, Chef des Tiroler Landeskriminalamtes.

Jedoch hat sich bis jetzt niemand gefunden, der Tabita Cirvele kurz vor ihrem Verschwinden am 24. September 2016 gesehen hat. Sie ist vermutlich in einem Audi A3 mit dem deutschen Kennzeichen MS-AT 67 unterwegs gewesen. Dennoch bleibt Walter Pupp optimistisch. "Es kann einige Tage dauern, bis Beobachtungen an uns weitergeleitet werden", wird er von tz.de zitiert.

Polizei geht davon aus, dass ihr etwas passiert ist

Hintergrund des Falles ist, dass die 48-Jährige bei einem Kuraufenthalt einen wohlhabenden Mann kennengelernt hat. Beide heiraten schließlich und ziehen nach Reutte in Tirol. Doch dann ist ihr Vater an Demenz erkrankt, weshalb sie in ihre alte Heimat zurückgereist ist, um ihn zu pflegen.

Dort wiederum hat sie einen anderen Mann kennengelernt und sich in ihn verliebt. In der Nacht zum 24. September hat sie ihm noch eine Nachricht geschickt, dass sie nach Münster fahren wolle. Dort ist sie jedoch nie angekommen. "Wir verstanden uns gut und es wurde mehr daraus. Nach Tabitas Rückkehr nach Tirol hatten wir täglich Kontakt", wird der neue Mann von der Bild-Zeitung zitiert.

Dennoch schwindet die Hoffnung, dass Tabita Cirvele lebend gefunden wird, mit jeden Tag, der verstreicht. "Wir gehen davon aus, dass ihr etwas passiert und sie Opfer eines Unfalls oder eines Verbrechens geworden ist", erklärt Oberst Walter Pupp.

Quelle: rosenheim24.de

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