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Sturmtief "Xynthia": 16 Tote bei Unwetter in Frankreich

Paris/Madrid  - Sturmtief "Xynthia" sorgt in Frankreich für die schlimmsten Unwetter seit mehr als zehn Jahren. 16 Menschen kamen ums Leben. Am Nachmittag soll "Xynthia" über Deutschland ziehen.

Beim schlimmsten Unwetter in Frankreich seit mehr als zehn Jahren sind nach Angaben der Behörden mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Ein junger Mann wurde am Samstagabend in den Pyrenäen

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von einem abstürzenden Ast erschlagen. An mehreren Orten an der Atlantikküste ertranken insgesamt 14 Menschen, unter ihnen eine 88-Jährige und eine zehnjähriges Kind. Im Burgund wurde ein 78- Jährige von einem Eisenträger erschlagen. In etwa einer Million Haushalte fiel der Strom aus. An den Küsten erreichte der Wind eine Geschwindigkeit von bis zu 150 Stundenkilometer.

In mehreren Orten in der Nähe von La Rochelle stand das Wasser bis zu 1,50 Metern in den Straßen, Menschen retteten sich auf die Häuserdächer. Mehrere Hubschrauber waren im Einsatz. In der Bretagne wurden ein Altenheim evakuiert.

Zahlreiche Flüge gestrichen

In mehreren Orten in der Nähe von La Rochelle stand das Wasser bis zu 1,50 Meter hoch in den Straßen, Menschen retteten sich auf die Häuserdächer. Air France strich etwa 70 von insgesamt 700 Flügen, die am Sonntag auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle starten oder landen sollten. In den Pyrenäen stürzten Felsbrocken auf die Straßen. Die Grenze zu Spanien wurde vorübergehend geschlossen. Rettungskräfte mussten zahlreiche umgestürzte Bäume von den Straßen räumen. Am Schloss von Versailles wurden etwa 30 Bäume entwurzelt. In Paris waren alle Parks gesperrt.

In Spanien und Portugal waren durch die Unwetter vier Menschen ums Leben gekommen. Die Orkanböen hatten in der Nacht Geschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern erreicht. In Spanien starben zwei Männer, als ihr Auto gegen einen umgestürzten Baum prallte. Eine 82-jährige Frau wurde von einer umstürzenden Mauer erschlagen. Im Norden Portugals tötete ein abbrechender Ast einen zehnjährigen Jungen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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