Obama in China: Hart, aber fair

Peking - US-Präsident Obama hat in Peking seine Gespräche mit Chinas Staatschef Hu Jintao fortgesetzt. Im Mittelpunkt standen etwa die zunehmenden Handelsspannungen

Obama wollte auch die unterbewertete chinesische Währung ansprechen, die aus US-Sicht die chinesischen Exporte künstlich verbilligt. Die chinesische Regierung warnte die USA vor Protektionismus. Beide Länder müssten ihre Handelsspannungen lösen, sagte Hu.

Er lobte die Fortschritte in den Beziehungen seit Obamas Amtsantritt. Obama mahnte in Gegenwart von Hu Jintao die Einhaltung der Menschenrechte an. Hu Jintao nannte die Gespräche am Dienstag "freimütig, konstruktiv und sehr fruchtbar".

China ist mit seinen gigantischen Devisenreserven von insgesamt mehr als zwei Billionen US-Dollar der größte Kreditgeber der USA und hat rund zwei Drittel davon in US-Dollar angelegt. Die chinesische Bankenaufsicht kritisierte die USA überraschend deutlich wegen des niedrigen Dollars und ihrer Niedrigzinspolitik, die zu "massiven Spekulationen" an Aktien- und Immobilienmärkten in der Welt geführt habe. Es gebe damit "unvermeidbare Risiken" für eine Erholung der Weltwirtschaft.

Quelle: rosenheim24.de

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