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Obama lobt Deutschlands Rolle in Libyenpolitik

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US-Präsident Barack Obama.

Berlin - Das Weiße Haus hat der Darstellung widersprochen, die Bundesregierung habe die USA mit ihrer Libyenpolitik verärgert und Deutschland unter den Nato-Verbündeten isoliert.

Präsident Barack Obama sei “sehr zufrieden mit der Rolle, die Deutschland spielt“, sagte Caitlin Hayden, die stellvertretende außenpolitische Sprecherin des Präsidenten, dem Berliner Tagesspiegel (Dienstag). Obama erwarte nach dem Sturz des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi “eine umfassende und robuste Hilfe Deutschlands“.

Berlin hatte sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über eine militärische Intervention im Gegensatz zu den USA, Frankreich und Großbritannien enthalten und sich nur begrenzt an der Mission der Nato in Libyen beteiligt. Die Libyenpolitik der Bundesregierung hatte scharfe Kritik und Rücktrittsforderungen an Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ausgelöst.

So luxuriös lebte der Gaddafi-Clan

So luxuriös lebte der Gaddafi-Clan

Rebellen posieren im Eingangsbereich der Villa von Gaddafis Tochter Aisha auf einer goldenen Meerjungfrauen-Couch für ein Foto. © dpa/ap
Das Archivbild aus dem Jahr 2005 zeigt Gaddafis Tochter Aisha kurz vor einer Rede. © dpa/ap
Der Eingangsbereich ihres Hauses aus der Vogelperspektive © dpa/ap
Die Villa verfügt außerdem über einen riesigen Swimmingpool © dpa/ap
Auch eine kleine Bibliothek gehört zu dem Anwesen © dpa/ap
Rebellen machen sich an den Kleidern zu schaffen, die sie im Haus von Aisha Gaddafi gefunden haben © dpa/ap
Ein holzvertäfelter Raum mit Kleidern und anderen persönlichen Gegenständen wird von den Rebellen auf den Kopf gestellt © dpa/ap
Auch persönliche Fotos von Gaddafi-Tochter Aisha sind vor den Rebellen nicht sicher © dpa/ap
Ein Zimmer im Haus von Gaddafis Sohn Saif al-Islam © dpa/ap
Von vielen Zimmern der Villa hat man einen wunderschönen Panoramablick auf das Meer und den Strand © dpa/ap
Eine luxeriöse Whirlpool-Badewanne rundet die Einrichtung im Haus von Gaddafis Sohn Saif al-Islam ab © dpa/ap
In einem der Zimmer haben die Rebellen die Verpackung einer Magnum-Flasche treuen Champangners gefunden. © dpa/ap
Ein Kinderzimmer im Anwesen von Saif al-Islam, einem der Söhne von Gaddafi © dpa/ap
Auf einer Art Veranda der Villa befindet sich ein Jacuzzi © dpa/ap
Ein anderer Sohn des ehemaligen Diktators, Al-Saadi Gaddafi, hat Zellen in sein Haus einbauen lassen © dpa/ap
Auch er besaß eine Villa am Strand © dpa/ap
Rebellen haben sich auf der weitläufigen Terrasse des Anwesens von Moammar Gaddafi positioniert © dpa/ap
Rebellen haben sich auf der weitläufigen Terrasse des Anwesens von Gaddafi positioniert © dpa/ap
Eine Außenaufnahme der Villa von Gaddafi © dpa/ap
Ein großzügiger Raum in der Villa von Gaddafi-Sohn Al-Saadi © dpa/ap
Ein großzügiger Raum mit Meerblick in der Villa von Gaddafi-Sohn Al-Saadi © dpa/ap
Der Sohn des bisherigen libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi, Al Saadi, mochte schnelle Wagen, Yachten und Fussball. Seine Anwesen am Strand zeugte von seinen teuren Hobbys. © dpa/ap
Das Bild zeigt Safiya, die Frau von Gaddafi © dpa/ap
Das Archivfoto aus dem Jahr 2008 zeigt den ehemeligen Diktator Gaddafi © dpa/ap

Auf die Frage, ob Obama sich durch die deutsche Enthaltung im Stich gelassen fühle, antwortete die Sprecherin: “Der Präsident betrachtet Deutschland als einen unserer engsten Verbündeten.“ Der Kern dieser Allianz “beruht auf den gemeinsamen Werten unserer beiden Völker und der Verpflichtung, die Sicherheit, das Wohlergehen und die Würde nicht nur unserer eigenen Bürger, sondern auch weit jenseits unserer Grenzen zu verteidigen“. Hayden verwies auf Obamas “persönliche Freundschaft mit Kanzlerin Merkel“.

Sie wies zugleich den Eindruck zurück, dass die Luftangriffe der Nato in Libyen ganz ohne Beteiligung deutscher Soldaten abgelaufen seien. Der Präsident habe bereits bei Merkels Besuch im Juni im Weißen Haus betont: “Dies ist eine vollintegrierte Nato-Operation. Und das heißt, dass deutsche Soldaten aktiv in diese Aktionen innerhalb der Nato involviert sind.“ Bei solchen gemeinsamen Einsätzen “spielt jedes Land, das der Koalition angehört, eine andere Rolle“.

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