Ölpest: Angst vor Hurrikan "Alex"

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Die Arbeiten im Golf von Mexiko werden von dem Hurrikan Alex bedroht.

Washington - Der Hurrikan “Alex“ hat in der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) die Küste von Mexiko und Texas erreicht.

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Der zu einem Hurrikan der Stufe 2 verstärkte Wirbelsturm stieß mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 150 Kilometern pro Stunde und heftigen Regenfällen im Nordosten von Mexiko und an der Südküste des US-Bundesstaates Texas an Land. Die Bewohner des dünn besiedelten Gebiets erwarteten “Alex“ meist in ihren Schutzräumen, wie der Sender CNN berichtete.

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US-Präsident Barack Obama hatte schon am Vortag vorsorglich für Texas den Notstand ausgerufen, damit im Notfall rasch Hilfe ins Hurrikangebiet fließen kann.

Für die Bekämpfung der Ölpest im Golf von Mexiko stellte der Wirbelsturm eine ernste Gefahr dar. “Alex“ steuerte zwar sein Ziel auf dem Festland weit entfernt von dem Bohrloch an, aus dem das Öl seit nunmehr zehn Wochen ins Wasser sprudelt. Aber dennoch mussten die Arbeiten zur Eindämmung des Ölflusses vorerst eingestellt werden. Außerdem könnten hohe Wellen die Ölbarrieren vor der Küste beeinträchtigen.

dpa

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