Ölpest-Notstand auch in Alabama und Mississippi

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Mit Booten war die Ölsperre ausgebracht worden, sie konnte eine weitere Ausbreitung des Ölteppichs aber nicht verhindern.

Washington/Berlin - Wegen der Ölpest im Golf von Mexiko haben am Samstag auch die amerikanischen Bundesstaaten Alabama und Mississippi den Notstand ausgerufen.

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Damit sind nach Louisiana und Florida vier große Südstaaten von der drohenden Umweltkatastrophe betroffen. “Dieses Öl-Leck stellt eine ernsthafte Bedrohung für unsere Umwelt und Wirtschaft dar“, sagte der Gouverneur von Alabama, Bob Riley.

Kampf gegen die Ölpest

USA kämpfen gegen die Öl-Pest

Zur umfangreichen Abstimmung der Schutzmaßnahmen sollte es am Samstag auch eine Telefonkonferenz der Gouverneure mit der Ministerin für Heimatschutz, Janet Napolitano, geben.

Westerwelle besorgt über Ölpest in den USA

Unterdessen hat Außenminister Guido Westerwelle den USA deutsche Hilfe bei der Bewältigung der Ölpest im Golf von Mexiko angeboten. Er sei sehr besorgt über das Ausmaß der Katastrophe, erklärte Westerwelle am Samstag in Berlin. Es müsse alles getan werden, um die Auswirkungen der Ölpest auf Mensch und Natur zu begrenzen. “Wenn Deutschland etwas dazu beitragen kann, sind wir gern bereit zu prüfen, wie wir unseren amerikanischen Freunden mit Hilfe zur Seite stehen können“, erklärte Westerwelle. Das Auswärtige Amt halte dazu mit dem US-Außenministerium engen Kontakt.

dpa/AP

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