Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In der Ostukraine

Hunderte Kumpel vorübergehend in Bergwerk gefangen

Donezk - Nach einem Stromausfall saßen rund 500 Bergarbeiter in der Ostukraine vorübergehend unter Tage fest. die Männer konnten sich selbst in Sicherheit bringen.

In einem Bergwerk in der umkämpften Ostukraine haben am Montag fast 500 Bergarbeiter vorübergehend unter Tage festgesessen. Nach einem Granateinschlag in einem regionalen Umspannwerk sei in der Kohlegrube der Strom ausgefallen, erklärte das Katastrophenschutzministerium der international nicht anerkannten "Volksrepublik Donezk". Die Kumpel hätten sich jedoch selbst in Sicherheit bringen können.

Bereits am 11. Januar saßen mehr als 300 Bergarbeiter in derselben Mine stundenlang unter Tage fest. Auch damals fiel der Strom nach dem Einschlag eines Geschosses in einem regionalen Umspannwerk vorübergehend aus. Alle Kumpel wurden gerettet.

Die Sasjadko-Grube nahe der von prorussischen Rebellen kontrollierten Stadt Donezk gehört zu den größten Bergwerken in Osteuropa. Bis zu 10.000 Arbeiter arbeiten dort. Bei einer Gasexplosion im Jahr 2007 waren in der Grube mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen.

Seit neun Monaten liefern sich ukrainische Regierungstruppen und prorussische Rebellen im Osten des Landes Gefechte, die in den vergangenen Tagen wieder an Heftigkeit zunahmen. Seit April 2014 wurden in dem Konflikt fast 5100 Menschen getötet.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Kommentare