Das ist Panda-Baby von Schönbrunn 

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Eine Beobachtungskamera zeigt den Panda-Nachwuchs in Schönbrunn. 

Wien - Der Tiergarten Schönbrunn in Wien hat wieder ein Panda-Baby: Exakt drei Jahre nach der Geburt von Sensationsbärchen Fu Long habe ein zehn Zentimeter kleines und 100 Gramm schweres Pandakind das Licht der Welt erblickt.

Das teilte der Tiergarten am Dienstag mit. Das Geschlecht sei noch unbekannt, hieß es. Damit kann Wien sich wieder über eines der niedlichen schwarz- weißen Jungtiere freuen, Fu Long war im vergangenen November nach China ausgewandert. Die Geburt von Fu Long hatte am 23. August 2007 selbst Experten überrascht und galt als europaweit einzigartiger Zuchterfolg. Es kommt nur sehr selten vor, dass Pandas sich in Gefangenschaft auf natürliche Weise fortpflanzen.

Die Weibchen sind nur alle zwei Jahre für zwei bis drei Tage paarungsbereit - in Gefangenschaft verlieren sie meist völlig das Interesse. Schönbrunn macht da eine Ausnahme, da die beiden erwachsenen Pandas Yang Yang und Long Hui seit Jahren eine harmonische Beziehung führen. Yang Yang habe sich am Montagvormittag in ihre Wurfbox zurückgezogen, während Zoologen das Einsetzen der Wehen am Monitor verfolgten. Um kurz nach 14 Uhr hätten Pfleger dann ein lautes Fiepsen gehört. Dennoch gibt es noch Grund zur Besorgnis, denn innerhalb des ersten Lebensjahres liegt die Sterblichkeit bei Großen Pandas bei 40 Prozent.

Yang Yang und ihr Junges werden die nächsten Monate in der Wurfbox bleiben. Erst später wird das Baby dann der Öffentlichkeit gezeigt. Und irgendwann wird auch das neue Bärenkind nach China gebracht, aber frühestens in zwei Jahren. Grund: Yang Yang und Long Hui sind eine Leihgabe der chinesischen Regierung. Die Auswanderung aller gezeugten Pandajungen war von Anfang an mit der Volksrepublik per Vertrag abgemacht.

dpa

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