Polanskis Anwälte fordern: "Stellt das Verfahren ein!"

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Polanski wurde am 26. September aufgrund eines US-Haftbefehls bei der Einreise in die Schweiz auf dem Flughafen Zürich-Kloten festgenommen.

Los Angeles - "Polanski ist unschuldig", behaupten die Anwälte des Starregisseurs. Deshalb haben sie die Einstellung des Verfahrens gegen ihren Mandaten wegen sexuellen Missbrauchs eines Mädchens gefordert.

Verteidiger Chad Hummel sagte am Donnerstag zu Beginn einer Anhörung in der kalifornischen Metropole, das Gericht habe die Befugnis, das Verfahren einzustellen. Der 76-Jährige Regisseur steht derzeit in seinem Chalet im Berner Oberland unter Hausaresst, der elektronisch überwacht wird.

Roman Polanski in Hausarrest in Gstaad

Roman Polanski in Hausarrest in Gstaad

Polanski wurde am 26. September aufgrund eines US-Haftbefehls bei der Einreise in die Schweiz auf dem Flughafen Zürich-Kloten festgenommen. Die Behörden in Los Angeles wollen Polanski nach 31 Jahren Flucht vor Gericht stellen, weil er 1977 ein damals 13-jähriges Mädchen sexuell missbraucht haben soll. Die USA haben am 21. Oktober ein formelles Auslieferungsgesuch für Polanski eingereicht. Er muss bei einem Schuldspruch mit einer Höchststrafe von zwei Jahren Freiheitsentzug rechnen. Auch das mutmaßliche Opfer sich inzwischen für die Einstellung des Verfahrens gegen den Regisseur ausgesprochen.

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