Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Razzia bei den «Hells Angels»

Immer wieder kommt es zu Razzien gegen Rockerbanden wie die "Hells Angels". Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
+
Immer wieder kommt es zu Razzien gegen Rockerbanden wie die «Hells Angels». Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Hunderte Beamte sind an einem Einsatz gegen die «Hells Angels» beteiligt. Bei den Durchsuchungen im Rockermilieu fasst die Polizei sechs Verdächtige. Sie entdeckt auch mehrere Schusswaffen.

Koblenz (dpa) - Die Polizei hat mit einer groß angelegten Aktion in mehreren Bundesländern zum Schlag gegen «Hells Angels»-Rocker ausgeholt. Rund 650 Beamte durchsuchten 36 Objekte und verhafteten dabei sechs Menschen, wie die federführende Staatsanwaltschaft Koblenz mitteilte.

Schwerpunkt der Razzia war das nördliche Rheinland-Pfalz mit 20 Durchsuchungen. Die Ermittler schlugen aber auch im südlichen Nordrhein-Westfalen und in Hessen zu. Zu jeweils einem Einsatz kam es in Bayern und im Saarland weil sich dort ein Beschuldigter und ein Zeuge aufhielten. Die genauen Orte nannte die Behörde nicht.

Bei der Aktion, die bis zum Dienstagmittag lief, waren auch zwölf Staatsanwälte dabei. Die Ermittler stellten unter anderem einige Schusswaffen sicher.

Hintergrund sind Ermittlungen gegen die Rocker unter anderem wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung und erpresserischen Menschenraubs. Außerdem gehe es um Nötigung, Bedrohung, gefährliche Körperverletzung und Verstöße gegen das Waffenrecht, so die Staatsanwaltschaft. Weitere Details nannte die Behörde zunächst nicht - um weitere Ermittlungen nicht zu gefährden und um zu verhindern, dass Beschuldigte identifiziert werden könnten.

Immer wieder kommt es zu Razzien gegen Rockerbanden wie die «Hells Angels». Bei zwei Treffen im vergangenen Juli in Boppard am Rhein und im November in Windhagen (Kreis Neuwied) hatten Großaufgebote der Polizei Clubmitglieder kontrolliert. Bundesweit sind einige Gruppierungen verboten.

Kommentare