Riesige Christus-Statue in Polen eingeweiht

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Die Christus-Statue (Archivfoto vom 6. November) wird am Wochenende eingeweiht

Swiebodzin - Eine 36 Meter hohe Christus-Statue wird am Sonntag am Rande der rund 70 Kilometer östlich von Frankfurt an der Oder gelegenen polnischen Stadt Swiebodzin eingeweiht.

Dazu sind ab 15.00 Uhr eine Prozession zu dem Denkmal und anschließend eine Freiluftmesse geplant, wie die Katholische Kirchengemeinde der Stadt ankündigte. Zu der Zeremonie werden mehrere Zehntausend Menschen erwartet.

Die Figur in Swiebodzin ist mit der aufgesetzten vergoldeten Krone 36 Meter hoch und damit höher als ihr 1931 eingeweihtes Vorbild im brasilianischen Rio de Janeiro. Zusammen mit einem extra aufgeschütteten Hügel ragt das gesamte Denkmal sogar 52 Meter in die Höhe. Erst vor zwei Wochen hatte ein Schwerlastkran - nach einem zuvor misslungenen Versuch - den Kopf sowie die Schultern mit den weit ausgebreiteten Armen auf den Rumpf gehoben.

Initiator ist ein Pfarrer aus Swiebodzin, der damit eine neue Pilgerstätte im katholischen Polen schaffen will. Der Bau wurde durch Spenden und Sponsorengelder finanziert. Ursprünglich sollte die Statue schon vor Jahren fertig sein, doch es gab immer wieder Probleme und im Jahr 2008 einen vorübergehenden Baustopp. Das Umfeld des Statuen-Hügels soll noch gestaltet werden. Ideen gibt es für den Bau einer Wasserkaskade und eines Parks.

Die gut 22.000 Einwohner zählende Stadt ist von Berlin aus über die A 12 zur Grenze bei Frankfurt an der Oder und weiter über die Europastraße 30 Richtung Posen zu erreichen. Auch die Bahnstrecke Berlin-Warschau führt durch Swiebodzin.

dapd

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